Stand Datenimport

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Zitiert von: martini

aber Archion könnte doch mit den Kirchenverbänden in Kontakt treten bezüglich Spendenkonten für die Digitalisierung?

Darüber hatte ich mir auch schon Gedanken gemacht, aber letztlich wäre man damit auch nur der Willkür der Verantwortlichen ausgeliefert. Das sollte man ganz schnell vergessen.

sbforscht
Mitglied seit
18.01.2015

30 Beiträge

Kann mich meinen Vorrednern leider nur anschließen.
Der bisherige Stand an Daten läßt sehr zu wünschen übrig.
Da ich (soweit es meine Zeit erlaubt) in Herzberg/Harz vor Ort forsche, weiß ich vom dortigen Gemeindeamt, dass die in Hannover vorliegenden Bücher zumindest zum Teil auch bereits digitalisiert wurden. Jedoch läßt sich zu keinem meiner Familiennamen auch nur ein Eintrag finden.
Da sich mein Forschungsgebiet von Herzberg (bzw. dem Kreis Osterode) über Hann. Münden bis nach Kassel und Bebra zieht bin ich doch sehr enttäuscht, dass sich nirgends auch nur ein Eintrag zu einem der vielen FN finden läßt.
Ich hatte wirklich große Erwartungen in dieses Projekt gesetzt, da es mir leider nur 1-2 mal pro Jahr möglich ist vor Ort zu forschen. Und selbst dann sind die wenigen Stunden immer viel zu kurz. Nun kann ich diese Hoffnung, bequem von zuhause aus nennenswerte Fortschritte in meiner bereits 20-jährigen Forschung zu erreichen, wohl erstmal weiter begraben.
Ein kostenpflichtiges Abo werde ich unter diesen Voraussetzungen jedenfalls keinesfalls abschließen (wie wohl bisher ein großteil der Beta-Tester)

werner
Mitglied seit
19.12.2014

5 Beiträge

Meine Erfahrungen mit Archion sind durchweg positiv, sofern Daten zur Verfügung stehen. Mein ausdrücklicher Dank geht dabei an das Landesarchiv Kassel, das seine Daten in vorbildlicher Weise eingestellt hat. Leider kann man das von Niedersachsen nicht sagen, auch wenn sich zumindest in Hannover etwas zu bewegen scheint.

Nach meinem Kenntnisstand ist jedoch auf absehbare Zeit nicht damit zu rechnen, dass Braunschweig sich beteiligen wird. Man begnügt sich dort damit, dass die Kirchenbücher im Staatsarchiv Wolfenbüttel einsehbar sind. Was das für Forscher bedeutet, die nicht in der Nähe wohnen, dürfte jedem klar sein.

Im Bistumsarchiv Hildesheim sind die Kirchenbücher bereits im jpg-Format eingescannt und am PC einsehbar. Es kann kein großer Aufwand sein, diese Daten in Archion zu überspielen, wenn man es will. Ich hoffe, es scheitert nicht daran, dass es sich um ein katholisches Archiv handelt. In den Daten sind nämlich auch viele evangelische Aufzeichnungen enthalten.

Von den Verantwortlichen wird immer wieder das Kostenargument genannt, wenn es darum geht, die Nichtbeteiligung an Archion zu begründen. Selbstverständlich kostet die Digitalisierung Geld, andererseits aber auch nicht so viel, dass sie nicht zu bewältigen wäre. Andere Länder haben es auch geschafft. Und wenn erst mal alle Kirchenbücher in Archion einsehbar sind, stehen dem auch wieder nachhaltige Kosteneinsparungen in den Archiven gegenüber.

Noch eine kleine Rechnung: Bei 3 Leseplätzen im Archiv Hildesheim und 10 € Nutzungsgebühr/Tag sind das nicht mehr als ca. 5.000 € an Einnahmen pro Jahr, Kosteneinsparungen durch Archion nicht gegengerechnet. Ähnlich wird es auch in anderen Archiven aussehen. Das Wegbrechen von Einnahmen kann also auch kein Argument sein, dazu sind die Beträge viel zu klein.

Hauptgrund für die Nichtbeteiligung an Archion ist m. E. mangelndes Interesse einiger Verantwortlicher, die Daten einer breiteren Öffentlichkeit in zeitgemäßer Form zugänglich zu machen. Ich würde es sehr begrüßen, wenn hier bei den Verantwortlichen ein Umdenken stattfände.

Clarinette
Mitglied seit
19.01.2015

2 Beiträge

Ich habe mich so gefreut, als ich die Einladung zum Betatest erhalten habe. Bin aber echt gefrustet, über die 0 Informationen, die ich hier bekommen konnte. Meine Suche erstreckt sich über 3 Kirchenbücherregionen ( Brandenburg-Rathenow,Oldenburg u. Berlin - Belzig, aber nicht den kleinsten Treffer konnte ich landen.
Zum Preis, es gibt Portale zur Ahnenforschung, bei denen der Jahrespreis, samt Einsicht in Kirchenbücher( so sie digital zugänglich sind) ca. 18 EUR kostet. Außerdem ist man dort auch noch mit anderen Mitgliedern (internationa) vernetzt u. bei Übereinstimmungen wird man benachrichtigt. Hat bei mir schon einmal zugetroffen.Für dieses Portal hier würde ich kein Geld ausgeben, sorry. Trotzdem toll, dass sich Leute die Arbeit machen, so etwas ins Leben zu rufen.

Angela
Mitglied seit
19.12.2014

5 Beiträge

Meine Antwort lautet: Ja - wir (mein Mann und ich) sind positiv überrascht.
Unser Test hat für die uns bekannten Bereiche (Seelze, Eldagsen) eindeutig positive Ergebnisse gebracht.
Teilweise sind die Digitalisate qualitativ wesentlich hochwertiger als die entsprechenden Mikrofiche im KiBuA Hannover.
Angela

dh
dh
Mitglied seit
31.01.2015

1 Beiträge

Hallo,

mich würde interessieren, wie der Zeitplan für die namentlich und inhaltlich bereits aufgeführten Ortschaften ist, die aktuell noch nicht grün hinterlegt sind.
Z. B. ist für den Kreis Elze-Coppenbrügge aktuell lediglich das Buch "B 1853-1876" von Hemmendorf einsehbar. Wie sieht es mit den anderen Büchern und Kirchspielen aus? Wann kommt z. B. Eberholzen hinzu? Und dann gibt es da ja die Kreise, die bisher noch gar nicht namentlich aufgelistet sind - wie z. B. Alfeld....?!?

Über eine annähernd verlässliche Vorschau, wann welche Datenbestände zu erwarten sind, würden sich sicher sehr viele potentielle zukünftige User freuen! ....und je schneller die Daten verfügbar sind, desto schneller gibt es auch Geld durch zahlende User ...

Die Ungeduld und Neugier, endlich flexibel und unabhängig von zu Hause aus forschen zu können hat viele - mich eingeschlossen - in eine gewisse Euphorie versetzt und hat ganz sicher das Potenzial, noch mehr Menschen zum Thema Familienforschung zu bringen, die bisher dafür keinen Urlaub nehmen wollten, um dann eine nur eingeschränkte Archivzeit zur Verfügung zu haben.

Liebes Archion-Team, JA - die Digitalisierung kostet Geld, aber Geld durch zahlende User kommt auch nur zusammen, wenn es genügend Datenbestand gibt, der eingesehen werden will!

In der Hoffnung, dass es nicht mehr Jahre dauert, bis alle Bestände integriert sind und der Sparhammer nicht auf halber Strecke dieses wunderbare Projekt zunichte macht...

dh

HamburgerGrete
Mitglied seit
03.01.2015

1 Beiträge

Leider sind auch die für mich interessanten Gebiete in Niedersachsen nicht dabei. Würden z. B. die Bücher des Amtes Neuhaus eingestellt, würde ich SOFORT einen Pass kaufen. Es wäre schön, wenn man eine Perspektive hätte, wann man mit weiteren Digitalisaten rechnen kann.

LG, MMP

Marienblume
Mitglied seit
15.01.2015

46 Beiträge

Die Aussicht, erst in 30 Jahren die Daten aus dem Bereich Hannover - Hildesheim vollständig bei Archion zu finden, stimmt mich fröhlich: denn dann bin ich 109 Jahre alt. Aber macht nichts, wir werden ja in Zukunft alle viel älter. Im Augenblick bin ich froh, wenigstens einiges schon entdeckt oder verifiziert zu haben und erwartungsvoll in Bezug auf das gebuchte Jahr!