weibliche Form des Nachnamens ?

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Naduah2020
Mitglied seit
07.09.2020

6 Beiträge

Kann es sein, dass in Kirchenbüchern des 18. Jahrhunderts aus dem Raum Württemberg manchmal an die (Mädchen)Namen von Frauen die Endung -in angehängt wurde?
Beispiel: Name des Vaters Neeb, Name der Tochter Neebin

Schleuse
Mitglied seit
07.03.2019

541 Beiträge

http://www.archion.de/p/934e9a5141/

Hallo,

auch in Thüringen und ich kenne es eigentlich nur so, aber ich bin ein Laie und sollte ich mich irren bitte um Hilfe der Guten.

Gruß aus Sachsen Anhalt bei nochmal 30 Grad

Rainer der Huddelbätz

Jokurz
Mitglied seit
15.09.2014

560 Beiträge

Hallo,

siehe hier ->Weibliche Endung->

https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Familiennamen

mismid
Mitglied seit
08.01.2015

87 Beiträge

Nicht nur "in" sondern so wie es gepasst hat. Also auch "tin", "lin" oder Umlautänderungen

calimero
Mitglied seit
27.01.2015

9 Beiträge

Hallo,

aber nicht vergessen - der Name ist trotzdem NEEB auch bei der Tochter.

SiC
SiC
Mitglied seit
03.04.2015

93 Beiträge

Das geht wohl auf Luther selbst zurück, der seine Frau Herr Käthe oder die Lutherin nannte. Und das haben die Pfarrer dann wohl allgemein übernommen...

Tonx
Mitglied seit
30.04.2018

219 Beiträge

Luther ist hier allerdings nur dem damals üblichen Sprachgebrauch gefolgt, das ist nicht etwa von ihm neu geschaffen worden.

Man kann das ganz gut an den Familiennamen erkennen, die zugleich auch Berufsangaben sind, beispielsweise etwa Becker oder Bäcker - die Ehefrau des Hans Becker in alten Urkunden auch schon vor 1500 war die Beckerin, auch wenn Hans Becker selbst Schuhmacher oder Knochenhauer war. Kirchenbücher gab es da noch keine, Urkunden etwa über Steuern oder Erbsachen oder Hausverkäufe usw. aber schon und in vielen Stadtarchiven liegen auch solche Schätze.

Gruß, Tonx

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