Kostenpflicht

Xtine
Mitglied seit
25.09.2014

119 Beiträge

Hallo,

Zitiert von: sh01

Sobald diese Archive den Bestand online stellen oder den Mormonen geben, ist für diese Teil Archion überflüssig.

wer sagt Dir, daß diese Bestände so einfach ohne Erlaubnis der betreffenden Kirchen online gestellt werden dürfen? Sie werden sich hüten die Zweitschriften dafür freizugeben.

Gruß Xtine

sh01
Mitglied seit
16.01.2015

19 Beiträge

Zitiert von: Xtine
Hallo,

wer sagt Dir, daß diese Bestände so einfach ohne Erlaubnis der betreffenden Kirchen online gestellt werden dürfen? Sie werden sich hüten die Zweitschriften dafür freizugeben.

Gruß Xtine

Die Zweitschriften gehören dem Staat! Per Gesetz damals abzugeben an das Amtsgericht. Wie ich hier schon schrieb, wurden KB im staatlichen Auftrag geführt.

baukuthi
Mitglied seit
16.01.2015

515 Beiträge

Zitiert von: sh01
Was vielleicht noch nicht betrachtet wurde, ist die Tatsache, dass noch die stätischen und land/bunde. Archive die Zweitausfertigung der KB haben.

Die Archive haben aber nur das, was die Kriege u.ä. überlebt hat. Und das ist z.B. für Brandenburg verschwindend gering (ist ja schon länger online)und umfaßt wenn überhaupt nur den Zeitraum 1794-1874. Sie sind außerdem teilweise fehlerhaft und unvollständig.

Martina

sh01
Mitglied seit
16.01.2015

19 Beiträge

Auch vor 1794 wurden Kirchenbücher im staatlichen Auftrag geführt.

sh01
Mitglied seit
16.01.2015

19 Beiträge

Für die polnischen Digital-Archive gibt es eine Metasuchmaschine:

http://fbc.pionier.net.pl/owoc/advanced-search

landgraf31
Mitglied seit
07.01.2015

17 Beiträge

Ich denke auch, diese Diskussion ist müßig.

Abgesehen von vielen anderen negativen Erfahrungen mit der evangelischen Kirche auf anderen Gebieten, steht doch eins fest:

die evang. Kirche hat sich entschlossen, die KB-Veröffentlichung in Form einer gewinnorientierten GmbH durchzuführen. Profitstreben steht dabei nun mal an erster Stelle, sonst hätte man ja den wesentlich benutzerfreundlicheren und letzten Endes auch kostengünstigeren Weg der Veröffentlichung über familysearch gehen können.
Auch dass kein direkter Weg der Veröffentlichung über eines der Archive oder wie auch immer gefunden wurde, zeigt doch, dass es nicht um eine Nettigkeit geht, sondern um knallhartes Business.
Eine GmbH hat halt z.B. auch einen Geschäftsführer mit entsprechenden Bezügen, Altersversorgung, Dienstwagen etc. Alles das muss die Website auch wieder einspielen.

Es bleibt also für alle Familienforscher mit Vorfahren auf heute deutschem Boden nur Zähne knirschend zu akzeptieren oder sich ein anderes Hobby zu suchen.

In diesem speziellen Falle kann man sich glücklich schätzen, wenn man zumindest teilweise sudetendeutsche Wurzeln hat.

wilczek
Mitglied seit
19.01.2015

60 Beiträge

Ich kann's schon bald nicht mehr hören und noch weniger lesen, wie hier über angeblich "knallhartes Business" und Profitstreben gemault wird.

Natürlich kann man über die Gebühren- bzw. Preispolitik diskutieren, und ich kann es auch verstehen, wenn dem Einen oder Anderen das zu teuer ist. Es ist schon etliche Male angesprochen worden, dass Archivbesuche meist mit sehr viel höheren Kosten verbunden sind, aber Jene die der "Geiz-ist-geil"-Methode lustvoll frönen, wollen eben alles umsonst haben. Aber selbst wenn's umsonst wäre, ginge das Gemaule sicherlich noch weiter wenn die Digitalisate nicht in perferkter Qualität vorliegen oder transkribiert sind. Am besten forscherbezogen alles fix und fertig vorgekaut und per Internet oder frei Haus geliefert. Um Gottes Willen, kosten darf's aber nix!!!

Wenn das Angebot an Digitalisaten einmal größer ist und die noch vorhandenen Mängel (Viewer, Downloads) behoben sind, werden die verlangten Preise zwar kein Schnäppchen darstellen, aber im Vergleich zu den Kosten die ich für Archivbesuche aufbringen müsste noch immer außerordentlich preiswert sein.

Ich hoffe, Archion wird den geschäftlichen Erfolg haben der notwendig ist, um diese Plattform fortlaufend auszubauen und professionell zu betreiben.

sh01
Mitglied seit
16.01.2015

19 Beiträge

Zitiert von: wilczek
Ich kann's schon bald nicht mehr hören und noch weniger lesen, wie hier über angeblich "knallhartes Business" und Profitstreben gemault wird...

Hast du meine Posting über die Kirchenfinanzierung nicht gelesen?
Der Staat bezahlt die Arbeit der Kirchen schon.
Und das man Archive auch ohne Gebühren betreiben kann, zeigen die polnischen Archive.