Vorauswertung von KB mittels OCR

PD1964
Mitglied seit
02.11.2016

99 Beiträge

Hallo allerseits,

der Test der Software war eher ernüchternd. Ziemlich kompliziert und für Endnutzer nicht praktikabel. Die Ergebnisse einiger von mir getesteten KB-Seiten waren sehr bescheiden (harmlos ausgedrückt!).

In der Zwischenzeit habe ich mich aber bei Ancestry angemeldet und da habe ich Bauklötze gestaunt, was dort schon alles geht. Einige hier werden dort sicher auch schon (kostenpflichtig) aktiv sein.

Dort kann man wirklich sehr elegant Kirchenbuch- und Meldeämter-Unterlagen durchsuchen und anschließend mit einem Online-Viewer alle Details erkennen.

Ich frage mich, wie die dass gemacht haben? Ich kann mir nicht vorstellen, dass dort alles von Menschen "gescannt" und indexiert wurde?

Irgendeine Software müssen die da über die Dokumente gejagt haben?

Was bei Ancestry auch gut ist, ist, dass dort die KB, die es sonst nur bei den Mormomen gibt, in der richtigen Reihefolge vorhanden sind. Bei FamilySearch sind die KB-Seiten doch sehr durcheinander gewürfelt :-(

Grüße
Peter

PS: Ich hoffe, ich habe jetzt keine Schleichwerbung gemacht? ;-)

baukuthi
Mitglied seit
16.01.2015

449 Beiträge

Ja, diese ganzen Indexe tippen Menschen im "chinesischen" Sprachraum (Aussage a.... Berlin).
Nach vorgegebenem Schema, daher sind die "Übersetzungen" von Standesamtsurkunden oft eher bescheiden, Kinder heißen schon mal "Eisenbahn" weil das gerade auf der vorgegebene Zeile stand...

Die Kirchenbücher sind ohne Fund im Index kaum nutzbar, da es keine Ortsverwaltung gibt, alle Berliner KB z. B. nur nach Ereignis und Datumsbereich, aber nicht nach Kirchengemeinde benannt sind...., KB aus den ehemaligen Ostgebieten mal unter polnischen, mal unter deutschen Namen, aber in der Sammlung "Hessen" zu finden....

Und ja, du hast Schleichwerbung gemacht. Das ist hier nicht gerne gesehen, ich wurde schon abgemahnt.

PD1964
Mitglied seit
02.11.2016

99 Beiträge

Hallo Martina,

danke für deine ernüchternde Antwort.

Dass das "Scannen" Chinesen gemacht haben, klingt logisch, da es sicherlich deutlich billiger (leider) ist als ein OCR-Projekt mit teuren Wissenschaftlern in die Welt zu rufen.

Ich bin mit meinem Anliegen wohl in der Tat mindestens 10 Jahre zu früh hier unterwegs :-(

Viele Grüße
Peter

PS: So, dann warte ich mal auf die Abmahnung...

Linde
Mitglied seit
13.01.2015

1091 Beiträge

Bei Ancestry gibt es auch Eingabefehler bei Nachnamen - (erkennbar, wenn Original-KB-Seite einsehbar ist)
- und sofort erkennbar,
wenn männliche Personen
als "weiblich" eingetragen wurden oder weibliche Personen als "männlich"
Trotz allem nutze ich derzeit den o. g. Anbieter in der
.de Version für 4,99 € per Monat.
Als Ergänzung war es für mich eine gute Sache -
eben auch wegen jüngerer Daten. Die .com Version habe ich auch
ausprobiert und kommt später wieder zur Anwendung.
Archion nutze ich allerdings separat durchgehend weiter,
- auch in Zukunft - wäre auch dankbür für KB-Online-Stellungen -
wie früher geschrieben. - Wegen Mischehen der Vorfahren
- die anscheinend vor 200 Jahren oder früher in einigen
Regionen einfacher waren als in den 1960er Jahren z. B. -
bin ich froh, dass die Katholische Kirche
ihre Kirchenbücher online stellt - kostenlose und in
super Darstellung. Bistum Hildesheim - von Südniedersachsen bis
herauf nach Cuxhaven - online und nun der erste Teil
des Bistums Münster/Westfalen:
http://data.matricula-online.eu/de/bestande/
Dies nur als Hilfe, die auch meine Meinung ist.

Freundliche Grüße

baukuthi
Mitglied seit
16.01.2015

449 Beiträge

Gescannt wurde hier in Deutschland. Aber das Abtippen machen Menschen aus dem "chinesischen" Sprachraum, da sie die Buchstaben eher als Bilder deuten und daher wohl sehr treffsicher seien. Oder so ähnlich habe ich es verstanden.

Das A... Angebot ist bis Sonntag 28.05.zum Deutschen Kirchentag kostenfrei!

Und ja, das ist alles mit ganz viel Vorsicht, Aufmerksamkeit, Übung nutzbar. Und immer selbst ins Bild schauen! Leider haben nicht alle Sammlungen Scans.

Martina