hebräische Vornamen 19.Jhd

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ursusimj
Mitglied seit
18.08.2015

11 Beiträge

War es üblich ca. 1850 hebräische Vornamen zu geben?
Oder sind das meistens Konvertierte Juden

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Kommt drauf an welche hebräische Namen Sie meinen.
Namen wie Daniel,Jacob/Jakob, Joseph, Michael, Joachim, Maria, Anna, Esther usw. aus dem Hebräischen, wurden häufig von Christlich geprägten Familien auch gegeben im 19 Jhr.

Untypisch für Christlich geprägte Familien wären die Vornamen wie, Hirsch, Nathan, Aaron, Moses, Isaak/Isaac usw.

ursusimj
Mitglied seit
18.08.2015

11 Beiträge

wie ist es mit Hiob?

Jokurz
Mitglied seit
15.09.2014

651 Beiträge

Hallo,

in der Kurpfalz, später Nordbaden war es üblich, daß der Täufling
den Vornamen seines Paten erhält.
Sein Pate hieß Daniel Hiob Koch und war evangelisch.

Hier ist der Heiratseintrag. http://www.archion.de/p/3aa686553b/
In welcher verwandschaftlichen Beziehung Pate und Eltern standen,
ist nicht erkennbar.

CarstenPick
Mitglied seit
02.01.2015

20 Beiträge

Hallo,

es gibt besonders in reformierten Gemeinde eine Tradition, nach der man bei der Namengebung der Kinder versucht, die eigene Konfession dadurch zu betonen, dass man auf die Namen von Heiligen, die als katholisch gelten, zu verzichten. Deshalb wird gezielt auf das Alte Testament zurückgegriffen.

Besonders deutlich ist das z.B. in der reformierten Gemeinde (Wuppertal-) Ronsdorf, wo anfangs erstgeborene Söhne stets Elias, erstgeborene Töchter Sara hießen. Immer noch sind dort eher ungewöhnliche Namen wie Gideon, Sebulon, Josua usw. üblich.

Viele Grüße
Carsten Pick

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