Namenssuche erfolglos, trotzdem Pass erwerben?

Schleuse
Mitglied seit
07.03.2019

1151 Beiträge

Hallo,

ich denke für jedes Problem ist im Forum eine Möglichkeit um Hilfe zu bitten.
Manchmal geht es schnell und manchmal dauert es etwas.

Bei was sollen wir helfen?

Mir wurde bis heute immer geholfen.

Gruß an Alle und bleibt gesund.
RAiner

friedrich2702
Mitglied seit
23.03.2021

12 Beiträge

Hallo Rainer, erstmal lieben Dank für Dein Angebot.

Ich finde schon Einträge die sich auf meine Familie beziehen, aber dann kann ich es nur fragmentös lesen.

Ich habe jemand der mir bei der normalen deutschen Schrift aus den Epochen helfen kann. Allerdings habe ich den Eindruck die Herren Pfarrer hatten auch ihre eigene Schreibweise so wie die Ärzte. Wahrscheinlich muss man Übung haben das man wirklich alles lesen kann.

Enttäuscht bin ich von den Archiven. Ich hatte gehofft herauszufinden wer wann in bestimmten Höfen gelebt hat. Leider haben die Aufschreibenden zwar den Ort/Weiler genannt aber nicht die Hofnummer. Na ja kein Wunder da kannte jeder jeden und die Hausnummern wurden einfach nicht gebraucht. Außerdem so viel ich weiß wurde die Hausnummerierung erst Anfang/Mitte 19. Jahrhundert eingeführt (Bayern). Ich denke ich werde den Pass dann eher nicht verlängern.

Wenn ich mal was gefunden habe wobei ich Eure Hilfe brauche komme ich gern auf das Angebot zurück.

Liebe Grüße Friedrich

Schleuse
Mitglied seit
07.03.2019

1151 Beiträge

Hallo,

als ich vor sechs Jahren angefangen habe, habe ich mir Bücher gekauft um die Schrift zu lernen.
Es geht nichts über das Forum. Was ich hier durch mitmachen und oft falsch lesend gelernt habe.
Und mit dem Preis ist für mich einfach zu rechnen.
Einmal nach Magdeburg, 220 km, 5 bis 7 Stunden in Summe.
Und wenn erst die Bücher aus Thüringen kommen auf die ich warte.
Die Stunden, die ich z.B. im KB Themar hier gelesen habe, würde ich in Eisenach ein Monatslohn verbraten.

Gruß Rainer

swanahilt
Mitglied seit
22.03.2015

294 Beiträge

Ja, die "anderen Plattformen" bieten teilweise Indexierungen an.
Aber:
Die sind zum Teil keinen Pfennig wert! Wer z. B. schon mal mit der Brenner-Kartei bei familysearch oder ancestry gearbeitet hat bzw. versucht hat zu arbeiten, weiß, wovon ich spreche.
Mir hat es geholfen, mich von den jüngsten Einträgen auf meiner Liste nach und nach in die Vergangenheit zu "graben" - bei meinen ersten Versuchen hier bei Archion war ich nämlich auch ziemlich verratzt. Und die freundlichen Menschen hier im Forum habe ich zeitweise öfters mit Hilferufen behelligt.

Es gibt einige Angebote im Netz, wo man Lesebeispiele von alten Handschriften finden kann. Es hilft auch, selbst z. B. ein bißchen Kurrentschrift zu schreiben, dann erschließt sich einem doch manches besser.
Kirchenbucheinträge folgen meist einem bestimmten Schema, Personen- und Ortsnamen wiederholen sich. Wenn man das als "Anker" nimmt, hilft es auch.

Nur Mut!
Viele Grüße
Susanne

Baggers
Mitglied seit
26.02.2018

53 Beiträge

Hallo Friedrich!

Es gibt Geistliche die schön geschrieben haben und welche die man, auch in jüngerer Zeit, die einfach etwas hingekritzelt haben.
Auf jeden Fall ist es hilfreich wenn man sich mit der Ahnenforschung beschäftigt, die Schrift etwas lesen zu können.
Das LAELKB (Landeskirchliche Archiv der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern)bietet zum Beispiel immer wieder Lesekurse an (der letzte ist online angegangen). Und es gibt noch einen Lesekurs der Margarete Mücke, den finde ich persönlich echt gut.

Auf jeden Fall wünsche ich Dir viel Erfolg!

Viele Grüße Edith

friedrich2702
Mitglied seit
23.03.2021

12 Beiträge

Erstmal herzlichen Dank an alle die dazu was geschrieben haben.
Zum Thema Preis ist klar, dass dies relativ ist. Für mich käme glaube ich Nürnberg in Frage (Dekanat Lohr). Berlin - Nürnberg ginge gar nicht.
Zur Schrift ist wahrscheinlich wie überall wo Menschen wirken. Manche haben schon eine S.... Ich habe viel bei Ancestry zu meinem Vater 1. WK gefunden. Da geht das lesen schon besser, wenn da nicht die vielen Kürzel wären.
Sicherlich sind Indexe auch problematisch, bei Bavarikon finde ich das ganz gut.
Das Hauptproblem für meine Nachforschungen ist und bleibt, dass die Hausnummern nicht eingetragen wurden und ich eben nicht nachvollziehen kann wer in unserem Hof gelebt.
Danke Euch allen und liebe Grüße aus Berlin Friedrich

Schleuse
Mitglied seit
07.03.2019

1151 Beiträge

Hallo,

hier kann nur geholfen werden, wenn wir das sehen was Du siehst oder zu sehen glaubst.

Gruß Rainer

friedrich2702
Mitglied seit
23.03.2021

12 Beiträge

Huuuiiihhhh das ist ja wie im Krimi so spannend.
Ich bin beim durchblättern auf den Namen Streck gestoßen. Bei Bavarikon habe ich ein paar Tage vorher eine Versteigerung des Hofes gefunden. Da steht auch die Hausnummer. (war wohl zu voreilig)
Betrifft jetzt nicht meine Familie aber dann scheint der andere Hof (heute Ullrich) auch aus der Versteigerung hervorgegangen zu sein. Ich hatte nämlich vermutet der Hof Streck wäre unser Hof gewesen.

Aber jetzt hänge ich schon wieder. Ich finde keine Funktion zum hochladen der Dokumente.

Gruß Friedrich

Hthoms
Mitglied seit
17.03.2021

18 Beiträge

Zitiert von: Franz_Ridler
Die Suchfunktion erfasst nur Orte, keine Familiennamen.
Diese Plattform stellt nur den Zugriff auf die (unter "Browse" grün hinterlegten) Kirchenbücher her, erstellt aber keinen Personenindex; die Suche in den Kirchenbüchern ist allein Ihre Aufgabe.
Für manche Gemeinden existiert für einzelne Kirchenbücher oder bestimmte Zeiträume ein früher erstellter Index, den man durchlesen kann, es gibt aber keinen Index in Form einer Datenbankabfrage.

Vielen Dank für die Info. LG

Zitiert von: Schleuse
Hallo,

welcher Zeitraum?

Gruß

1797 bis Rückwärts (also noch älter)

Zitiert von: Leibniziana2014
Ganz schlicht und einfach: wenn man kein "Geld verschwenden" möchte, weil man nicht selber oft mühsam und lange suchen möchte, rate ich dann keinen Pass bei Archion zu buchen !

? Ich sagte nicht dass ich nicht selber suchen möchte, sondern lediglich dass ich ARM bin und dennoch nach Informationen meiner Vorfahren suche, es mir jedoch nicht LEISTEN kann Geld aus zu geben, wenn ein Erfolg von vornherein ausgeschlossen werden kann.

Natürlich empfinde ich die Suche und das Entdecken auch sehr spannend.
Nun ist es jedoch so, dass bei mir aufgrund von Adoption im Kleinkindalter nur SEHR wenige Informationen als Basis vorgelegen hatten.
Ich habe inzwischen (auch DNA und HH Staatsarchiv sei Dank) einen Stammbaum von 200 Personen.
Voeher waren es ganze 4!
Da es mir nie möglich sein wird mehr als die mütterliche Seite zu erforschen und ich Momentan in einer Sackgasse stecke, bin ich hier gelandet.
Wie bereits gesagt, es liegt nicht daran dass ich "zu faul" bin Archive zu durchsuchen. Mir war nur nicht klar, ob Daten über die Namenssuche bereits auffindbar sind, um überhaupt zu evaluieren ob ein Pass Sinn macht.

Denn ja. Für mich wäre es Geldverschwendung das wenige was ich habe zu nutzen um keinerlei Ergebnisse zu finden.

Daher meine Eingangsfrage. Siehe Frage.
Allen ein schönes Wochenende und vielen Danke an die konstruktiven Beitragenden.

Leibniziana2014
Mitglied seit
20.03.2015

538 Beiträge

Denke, daß viele der inzwischen beteiligten Forumkollegen interessiert sein werden, daß jetzt plötzlich 200 Ahnen bekannt sind.

Woher stammen diese Erkenntnisse/Unterlagen denn ? Die kamen sicher nicht vom Himmel.

Ob "arm" oder nicht arm - hier kann nur geholfen werden, wenn nähere Anhaltspunkte mitgeteilt werden. Zeitlich und örtlich zugleich - sonst geht da nichts.

Wagen Sie es doch einfach mal und buchen Sie wenigstens ein Mal einen 1- Monatspass und wenn der immer noch zu teuer ist, vielleicht gibt es auch ein Spendenkonto bei Archion für Sie.