Wer die Textergänzung von Archion nutzt, sollte wissen das die KI bei Druckschrift auf sauberen Untergrund bestimmt 100 % erreicht. Dazu wird die KI zu jeden Buchstaben tausende Varianten kennen. Und je mehr Varianten noch irgendwann dazukommen wird die Wahrscheinlickeit höher das darunter solche sind die sich mit anderen ähnlich sind, das Endergebnis wird vermutlich dann auch nicht besser. Wenn sie irgendwann Lückentexte sinnvoll ergänzen und zwischen Namens-, Orts- und Datumsangaben unterscheiden kann, dazu über mehrere Zeilen die Einflüsse auf den Text einer Zeile versteht, dann könnte sie auch bessere Ergebnisse liefern.
Gibt es nun eine gleichmäßige Schrift auf fast sauberen Untergrund erreicht die KI auch noch um
1644 über 90 Prozent, kann aber auch um
1825 mit unerkannten Ober-, Unterlängen und störenden Punkten oder Klecksen auf um die 20 % fallen.
Bei der einen Schrift sieht man eher Flüchtigkeitsfehler wie G(L)ötke/Lange oder das es v(nd) als a erkennt. Bei der anderen findet man auch sensationelle Zufallstreffer aber Christian>Azeitien>Gewinna oder die gefühlt 100 Varianten des Kirchortes Kemlitz lassen einen dann doch skeptisch werden.
Wer dann dieses Kauderwelsch tatsächlich ohne jede Rückversicherung oder weitere Lesehilfe nutzt, dem ist dann auch nicht mehr zu helfen. Aber zumindest ein Hinweis von Archion auf die Lesehilfe sollte drin sein.
Ich selbst nutze auch FS zum Auffinden von Personen, obwohl mir die fehlerhaften Stammbaumverknüpfungen und Ortsangaben bewußt sind. Ja selbst die Suche gibt einem Rätsel auf, wenn ich die Mutter mit dem unehelichen getauften Sohn sofort an erster Stelle finde, aber umgedreht mit Eingabe der Daten des Sohnes mir erst etliche Namensvarianten angezeigt werden und die beiden überhaupt nicht mehr zu finden sind.
Es kommt immer darauf an was man mit seinen Möglichkeiten macht.