Berlin und Brandenburg Kirchenbücher

OlliL
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17.11.2017

28 Beiträge

Ich meine die Sicherungsverfilmungen im ELAB der Brandenburger Bücher sind allesamt aus den 90er Jahren nach den damals gültigen Standards angefertigt worden. Das die Auflösung so wahnsinnig schlecht ist und man entweder Augenschmerzen bekommt, ins Raten verfällt oder einfach gar nichts lesen kann habe ich hier auch schon mehrfach beklagt. Ich habe auch schonmal angeregt das doch einfach für Brandenburg ganz sein zu lassen bis qualitativ hochwertige Scans verfügbar sind.

Das muss man sich mal vorstellen - da werden wahrscheinlich Unsummen an Kirchengelder ausgegeben um alle Mikrofilme zu digitalisieren, und dann kommt dabei so ein Mi...t raus.

Ich kann nur vermuten, das es sehr wohl bessere Scans gibt. Niemand würde doch solch ein Unterfangen starten bei so schlechtem Ergebnis. Die Scans werden wohl für Archion einfach nur heruntergerechnet - was auch immer die Beweggründe sind. Wenn man bei neuren Büchern ein A4 Format annimmt landet man bei ca 150dpi Scanauflösung. Das Pfarrer gerade in älteren Büchern meist aufgrund der Schreibmaterialen recht unsauber schrieben, oder die Schrift sehr klein ist, ist ja nicht unbekannt. Wie das dann bei 150dpi aussieht kann man sich ggf. vorstellen - richtig - unerkennbar.

Qualitätssicherung scheint keiner von Seiten ELAB zu betreiben.

heinzi76
Mitglied seit
15.12.2014

1951 Beiträge

Hallo,
leider von den 90iger Jahren sind diese alle nicht, da wäre die Qualität besser.
Nein die stammen zum Teil noch vor 1945, für die damalige Zeit sicher Standart.
Was heute möglich ist sieht man ja an anderen Archiven.

Sonst gibt es dazu eigentlich nichts mehr zu sagen, einfach traurig.

Sven

OlliL
Mitglied seit
17.11.2017

28 Beiträge

Wie gesagt - die Mikrofilme der Brandenburger Kirchenbücher sind aus den 90er Jahren - nicht aus den 1945ern. Sie verwechseln das evtl. mit den Filmen im Sächsischen Staatsarchiv welches die Filme des Reichssippenamtes bekommen hat.
Des weiteren ist aus den Scans die uns hier zur Verfügung gestellt worden keine Qualität eines Mikrofilmes ableitbar....

heinzi76
Mitglied seit
15.12.2014

1951 Beiträge

Hallo,
ja da haben Sie Recht.
So meine Nachfrage:
Unsere Quelle zur Digitalisierung waren die im Zuge des Programms der Bundessicherungsverfilmung ab den 1990er Jahren erzeugten Mikrofiches, welche zuweilen nur eine sehr mäßige Qualität ermöglichen. Eine Digitalisierung vom Originalbuch war leider auf Grund der Kosten nicht möglich und wird daher auch zukünftig eine Ausnahme bleiben. Wir hoffen Sie bleiben Archion trotz gewisser Einschränkungen weiterhin gewogen."

Das Kirchenbuch wo man nichts mehr lesen könnte wurde nicht verfilmt, das waren Uraltfilme vom Reichssippenamt, da gibt es auch nichts neueres.
Es fehlen auch diverse Kirchenbücher die um 1990 nicht verfilmt wurden ganz.

Sven

heinzi76
Mitglied seit
15.12.2014

1951 Beiträge

Hallo,
eins kann ich nicht begreifen:

Zum Beispiel:
http://www.archion.de/p/8c3432b332/

Die Grundlage waren Mircrofilme der Mormonen von 1951.

Diese kann man relativ gut lesen und zoomen, die Qualität ist zwar nicht super aber geht schon.

Warum klappt es bei den Brandenburgern Büchern nicht ?

Diese sollen ja ab 1990 stammen ?

Kann dazu jemand was schreiben oder weiß jemand was dazu ?

Sven

baukuthi
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16.01.2015

527 Beiträge

https://www.landeskirchenarchivberlin.de/kirchenbuchstelle-berlin-brandenburg-schlesische-oberlausitz/was-sind-kirchenbucher/historie/

hier weiter unten steht etwas zur Sicherungsverfilmung ab 1991.

Die Verfilmungen sind zum Teil schon nicht gut (Doppelbilder, verschwommen...) Das erklärt aber nicht die hier angeblich nicht höhere Zoombarkeit der Scans.
Wenn man die Filme hochauflösend scannt und dann auch die volle Bild-/Dateigröße zur Verfügung stellt sollte es wesentlich größer gehen.

Martina

heinzi76
Mitglied seit
15.12.2014

1951 Beiträge

Hallo Martina,
gut das mit der Auflösung liegt halt wie man diese Auflösen will und
wieviel man Speicherpaltz bereitstellen will.

Warum man 1991 solch schlechte Mircofilme hergestellt hat ist unbegreiflich.
Das sind ja fast alle so unscharf, schwarz etc.

Auch die Berliner Kirchenbücher ist ja der gleiche Mist.

Da hat das Archiv wiklich extrem schlecht gearbeitet und sicherlich keinen gefallen gemacht.

Sven

baukuthi
Mitglied seit
16.01.2015

527 Beiträge

Man bedenke, es ist eine "Sicherungsverfilmung". Und die ist dann z. T. nicht nutzbar. Z. B. auch wenn ganze Felder im Buchknick eingebunden sind....