Königsberg in Ostpreußen

Werte Forschergemeinde,

sucht jemand in Königsberg in OP nach den Familiennamen "ROSENBAUM"?

Gesucht wird ein Johann Hinrich Rosenbaum, seines Zeichens Schneider. Er soll auch dort verstorben sein. 2 Kinder sind nach Hannoversch Münden gezogen. Info zum Johann Hinrich wurde dem Traueintrag seines Sohnes Johann Friedrich entnommen. Mit dem Sterbeort Königsberg könnte aber auch die ganze Region Königsberg gemeint sein. Der Eintrag ist sehr schlecht zu lesen. Tintendoppelaufdruck der vorherigen Seite.

MfG
 
wann soll das denn alles sein? Hinrich ist eher eine norddeutsche Variante. In Königsberg würde ich eher Heinrich vermuten. Bei Ancestry sind viele Sachen zu Königsberg i. Pr.
 
Wow, dann ist es aber nicht das Königsberg in Ostpreußen, sondern Königsberg in Westpommern (heute Chojna).
 
Werte Forschergemeinde,

"... et Jubilate sind proclamiert am 29 April copuliert worden Johann Friedrich Rosenbaum (...) Bürger und Hutmacher hier in Stade des Johann Heinrich Rosenbaum Schneider zu Königsberg in Preußen verstorben ehelicher Sohn, Bräutigam mit Anna Maria Grossman ..." (oo 29.04.1792)
Das Todesjahr 1831 (Altersschwäche mit 80 Jahren) minus angegebener Lebenszeit = Geburtsjahr um 1750/1751.

Hilft das?

MfG
 
Hier ist wieder Fleissarbeit angesagt. In den Registern der Kirchen */oo/+ habe ich einige Rosenbaums gefunden. In den Königsberger Bürgerlisten, Zugänge und Abgänge wurde kein Rosenbaum gefunden. Daher verstärkt sich meine Vermutung, dass mit Königsberg wahrscheinlich eher das Gebiet gemeint sein wird und nicht unbedingt die Stadt.
 
Müßig darüber zu diskutieren. Ich habe gerade mal durchgezählt: Zu der Zeit gab es 17 (!) Pfarreien in Königsberg. Die müsste man alle durchprüfen, am besten manuell, nicht nur Namen in Datenbanken eingeben, um ein abschließendes Ergebnis zu haben.
 
In den Königsberger Bürgerlisten, Zugänge und Abgänge wurde kein Rosenbaum gefunden. Daher verstärkt sich meine Vermutung, dass mit Königsberg wahrscheinlich eher das Gebiet gemeint sein wird und nicht unbedingt die Stadt.
Das Königsberger Bürgerbuch 1746-1809 (Sonderschriften des VFFOW, Nr. 36) nennt 7 x Rosenbaum, darunter kein Johann Heinrich, allerdings sagt ja der Heiratseintrag, dass der Vater des Bräutigams nur Schneider (kein Bürger) war. Immerhin ein Hinweis, wie verbreitet der Name in der Stadt Königsberg war ...
 
Werte Forschergemeinde.
nochmal danke für die zahlreichen Hinwiese. In dem Königsberger Bürgerbuch 1719-1723 gab es keine Zu - bzw. Abgänge, mit dem Namen Rosenbaum. Königsberger Bürgerbuch ab 1723 - (= ?).
Da der Eintrag, Trauregister Stade, wirklich sehr schlecht zu lesen ist, kann da auch durchaus stehen (B) ...ge(r) und Schneider in Königsberg in Preußen.
Nun ja, das Ding mit der Fleißarbeit. Es lässt sich nicht vermeiden - nur über den Ausschluss kommt man vielleicht ans Ziel.
Es gibt die Geburt eines Kindes mit dem Namen Johann Friedrich Rosenbaum 1751 in Königsberg. Hier stimmt aber der Vater nicht. Ich habe schon gedacht, könnte es sein, dass das nachfolgende Kind - vielleicht die vollen Vornamen seines Vaters nicht genau kannte und diese daselbst bei der Trauung nicht richtig angeben konnte/ angegeben hat!? Überlieferung, Kundigkeit in Schrift und Sprache!? ( Ostpreußischer Dialekt gegenüber dem Sprachgebrauch eines Pfarrers in Stade! Deutsch ist nicht gleich und überall gleich deutsch.

Mfg

PS. Hatte die einschlägigen Kirchen (= Wohnort der Familie) Haberberg, Kneiphof, Tragheim und Roßgarth im Register */oo/+ gesucht. Darauf bezieht sich der Hinweis, Fleißarbeit.
 
Zurück
Oben