Suche Trauung Horn/Groß(e)

Liebe Mitforschende,
ich suche seit langer Zeit die Trauung Horn/Groß(e). Mein Ahne Friedrich August wird 1874 in Klein-Helmsdorf getauft und heiratet 1903 in Leipzig. Im KB Klein-Helmsdorf findet sich keine weitere Taufe eines Horn und auch keine Trauung der Eltern. Auf der Trauung des Friedrich August werden nur die Namen der Eltern und der Berufsstand des Vaters genannt, leider nicht woher diese kommen.

Habt ihr noch eine Idee um den festgefahren Punkt überwinden zu können?

Danke
VG
 
Dann hilft vielleicht nur, die Sterbeurkunden der Eltern zu finden. Wo wohnten sie denn 1903?
Karl August Horn soll vor 1903 in Klein-Miltitz verstorben sein. Klein-Miltitz gehört heute zu Leipzig, weshalb alle Bestände seit 1876 im Stadtarchiv Leipzig verwahrt werden. Ich habe seit Jahren intensiv im Stadtarchiv Leipzig geforscht., nicht nur in Miltitz (Klein-Miltitz u. Groß-Miltitz) sondern auch in allen anderen Stadtteilen und Vororten. Dabei bin ich nicht auf meinen gesuchten Ahnen gestoßen, nur auf einen anderen Karl August Horn, der in Volkmarsdorf verstorben ist. Dieser Karl August Horn war jedoch Zigarrenhersteller und nicht wie mein Ahne Schäfer. Auch die Sterbeurkunde der Johanne Marie Groß(e) konnte ich nicht ausfindig machen.

Ebenso bleibt die Sterbeurkunde des Friedrich August Horn verschollen, denn 1928 verstirbt seine Ehefrau in Leipzig, 1931 war er noch wohnhaft ebenda. Danach verliert sich seine Spur. Sein Sohn heiratete in Köthen und stirbt ebenda, Friedrich August ist leider nicht mit nach Köthen verzogen. Zwar finde ich in Leipzig eine Sterbeurkunde eines Friedrich August Horn, da passen die Daten, der Beruf nicht zu meinem Ahnen.
 
Seltsam, dass er dort verstorben sein soll aber nicht zu finden ist. Er hat nicht zufällig "umgeschult", sondern steht in der Heiratsurkunde 1903 immer noch als verstorbener Schäfer?
Gibt es noch Meldeunterlagen von Miltitz aus der Zeit?
Ist bekannt, ab wann der 1874 geborene Friedrich August in Leipzig lebte?
Von Leipzig gibt es Adressbücher und ein Melderegister aus der Zeit um 1931. Darin ist Friedrich August nicht zu finden?
Gibt es von Köthen ein Melderegister? Wenn man Glück hat finden sich auf alten Meldekarten auch Angaben zu den Eltern.
Oder eine Sammelakte zum Sterbefall in Köthen. Manchmal sind auch darin noch Informationen zu den Eltern.
Herkunftsorte von Taufpaten und Trauzeugen helfen auch nicht weiter?
 
Wahrscheinlich schon geschehen, aber wenn in Miltitz nichts zu finden ist, dann vielleicht in Lindenau, Plagwitz oder Standesamt Leipzig IV.
Was sagen denn die kirchlichen Heiratseinträge von 1903 und der spätere des Sohnes über die jeweiligen Eltern?
 
Seltsam, dass er dort verstorben sein soll aber nicht zu finden ist. Er hat nicht zufällig "umgeschult", sondern steht in der Heiratsurkunde 1903 immer noch als verstorbener Schäfer?
Gibt es noch Meldeunterlagen von Miltitz aus der Zeit?
Ist bekannt, ab wann der 1874 geborene Friedrich August in Leipzig lebte?
Von Leipzig gibt es Adressbücher und ein Melderegister aus der Zeit um 1931. Darin ist Friedrich August nicht zu finden?
Gibt es von Köthen ein Melderegister? Wenn man Glück hat finden sich auf alten Meldekarten auch Angaben zu den Eltern.
Oder eine Sammelakte zum Sterbefall in Köthen. Manchmal sind auch darin noch Informationen zu den Eltern.
Herkunftsorte von Taufpaten und Trauzeugen helfen auch nicht weiter?
Ich habe in Leipzig alle Standesämter und Vororte abgegrast. Ohne weitere Ergebnisse, außer, dass 1945 ein Friedrich August Horn in Leipzig Süd verstorben ist, aber da passen keine Daten auf der Sterbeurkunde zu meinem gesuchten Ahnen. Mein Ahne Friedrich August heiratet 1903 in Leipzig Lindenau. Seine Eltern lebten in Klein-Miltitz, der Karl August war zu diesem Zeitpunkt bereits als verstorben zu Klein-Miltitz angegeben. Dort wird er als Schäfer genannt. Der andere Karl August Horn war Zigarrenhersteller und hat auch jemanden völlig anderen geheiratet.

Der Friedrich August Horn lebte 1928 mit seiner Ehefrau in Leipzig-Lindenau. Diese ist dort verstorben. 1931 lebte er noch in Leipzig-Lindenau. Zu seinen Kinder nach Köthen ist er definitiv nicht gezogen, denn da habe ich alles verfügbare durchgrast.

In Leipzig gibt es sehr lückenhafte Melderegister, die auch ohne Ergebnis sind. Deshalb bin ich nach vier Jahren ein wenig ratlos.
 
Für Einträge, die die Zeit nach 1876 betreffen, muss man sowieso nach Dresden fahren. Also entweder mit einem Urlaub verbinden oder jemanden beauftragen.
Und das tut man besser solange die Bücher noch nicht hier online sind. Ich könnte mir nämlich vorstellen, dass das Archiv nix mehr vorlegt, was nach 1876 ist, wenn die entsprechenden Bücher erst mal hier online sein werden.
 
Für Einträge, die die Zeit nach 1876 betreffen, muss man sowieso nach Dresden fahren. Also entweder mit einem Urlaub verbinden oder jemanden beauftragen.
Und das tut man besser solange die Bücher noch nicht hier online sind. Ich könnte mir nämlich vorstellen, dass das Archiv nix mehr vorlegt, was nach 1876 ist, wenn die entsprechenden Bücher erst mal hier online sein werden.
Naja, da kann man aber auch nur begrenzt Digitalisate nach 1875 einsehen, denn sobald Bücher erst nach 1875 beginnen, hat man die meistens nicht verfilmt, sodass diese in den Kirchengemeinden verblieben sind. Eine Übersicht über die verfilmten Bestände gibts ja auf der Seite des LKA Dresden. Im LKA Dresden kann man sowieso im Regelfall nur die Digitalisate am Computer einsehen, da gibt es aber meines Wissens keinen Unterschied, ob die hier bei Archion online sind oder nicht.

Man kann es grundsätzlich mit einer Anfrage an die Kirchgemeinde für Daten nach 1875 probieren. Offiziell geben die, wenn die älteren Kirchenbücher digitalisiert in Dresden sind, nur noch Auskunft aus den jüngeren Kirchenbüchern, wenn standesamtliche Nachweise nicht mehr existieren. Mit freundlicher Nachfrage und Willen seitens der Kirchgemeinde mag man aber vielleicht dennoch Glück haben.

In den Kirchgemeinden, deren Bücher noch gar nicht verfilmt worden sind und in der Kirchgemeinde vorliegen, erhält man im Gegensatz dazu in aller Regel Auskünfte aus den Büchern nach 1875.
 
Also, konkret geht es um dieses Buch:
Verfilmte Kirchenbücher des Kirchenbezirkes Leipzig
306 Tauf-, Trau- und Bestattungsbuch der Kirchgemeinde Großmiltitz Bemerkung: mit Register 1869 - 1907
Gesucht wird der Sterbeeintrag von Karl August Horn zwischen 1874 und 1903.
 
Naja, da kann man aber auch nur begrenzt Digitalisate nach 1875 einsehen, denn sobald Bücher erst nach 1875 beginnen, hat man die meistens nicht verfilmt, sodass diese in den Kirchengemeinden verblieben sind. Eine Übersicht über die verfilmten Bestände gibts ja auf der Seite des LKA Dresden. Im LKA Dresden kann man sowieso im Regelfall nur die Digitalisate am Computer einsehen, da gibt es aber meines Wissens keinen Unterschied, ob die hier bei Archion online sind oder nicht.

Man kann es grundsätzlich mit einer Anfrage an die Kirchgemeinde für Daten nach 1875 probieren. Offiziell geben die, wenn die älteren Kirchenbücher digitalisiert in Dresden sind, nur noch Auskunft aus den jüngeren Kirchenbüchern, wenn standesamtliche Nachweise nicht mehr existieren. Mit freundlicher Nachfrage und Willen seitens der Kirchgemeinde mag man aber vielleicht dennoch Glück haben.

In den Kirchgemeinden, deren Bücher noch gar nicht verfilmt worden sind und in der Kirchgemeinde vorliegen, erhält man im Gegensatz dazu in aller Regel Auskünfte aus den Büchern nach 1875.
Ich bin grundsätzlich sehr verwundert, dass die Sterbeurkunde des Karl August Horn nicht in Klein Miltitz/ Groß Miltitz im Stadtarchiv Leipzig zu finden ist, denn noch 1900 tritt er in Klein-Miltitz auf, da er jemanden als verstorben gemeldet hat und auf der Sterbeurkunde des verstorbenen auftritt. Leider hat das Stadtarchiv Leipzig erst Melderegister ab 1911.
Die Suche nach der Trauung des Karl August ist die Suche der Nadel im Heuhaufen, denn die Horns treten weder in Klein-helmsdorf noch in näherer Umgebung auf. Die Suche beschäftigt mich seit gut fünf Jahren und irgendwie gegen mir die Ideen aus. Ich habe bis auf die Taufe des Friedrich August und dessen Hochzeit keine weiteren Anhaltspunkte woher die Horns kommen
 
Gestorben entweder am oder kurz vor dem 23.6.1903 Herr August Horn in Klein-Miltitz.
Das ist ein wunderbarer Fund! Vielen Dank dafür! Ich habe den Mikrofilm zu Miltitz allerdings von A bis Z und von Z bis A im Stadtarchiv Leipzig ohne Ergebnis durchgeschaut. Ich werde mich baldmöglichst wieder ins Stadtarchiv begeben, vielleicht habe ich etwas übersehen. Markranstädt habe ich noch nicht angeschaut, da Miltitz erst in den 1960er Jahren zu Markranstädt gehörte und die Nachfahren von Karl August Horn keinerlei Bezug zu diesem Ort hatten.
 
Guten Abend,
schon mal bei den Zettelrepertoire Leipzig, Stadtarchiv, den Namen Horn gesucht ?
Das habe ich auf jeden Fall. Da tritt der Name Horn wie Sand am Meer auf. Allerdings gibt es die Zettelrepertoire für die Vorte, wozu Militz in diesem Zeitraum gehörte, nicht für das Jahr 1903 sonden nur bis 1895. Leider ist für den Mikrofilm Miltitz auch kein Namensberzeichnis digital online einsehbar.
 
in dem Zettelrepertorium, findet man oft Hinweise zu Straßen in denen der Verstorbene wohnte. Auch sämtliche Familien mit dem Namen Horn. Oft kommen ähnliche Vornamen in einer Familie vor. Hieß ein Ahn z.B. August, hat oft ein Nachfahre auch an einer Stelle des Vornamens einen August drin. Über die Straßennamen, findet man oft den Ortsteil, oder den damaligen Vorort.
 
Ich habe lange nach einer Sterbeurkunde eines Verwandten in Leipzig gesucht, bis ich endlich herausgefunden hatte, dass mein Großvater in Löbnitz, in einer Lungenklinik verstorben ist. Also war der Sterbeort Löbnitz und es gab keinen Eintrag in Leipzig.
 
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