Bitte um Lesehilfe KB Beyernaumburg

Die Geburt ist zwar richtig, aber Vater der Christiana Dorothea *13.12.1745 ist Hans Caspar *16.8.1711 Michael Schmidt sein Sohn. Ich hatte gehofft das die Altersangabe zu dem Bruder Johann August *13.8.1742 führt. Also das beim Tod gesagt wurde das wäre der Bruder und man ihren Geburtseintrag aber nicht fand und daraus die Altersangabe resultiert. Daher suchte ich die Heirat des Hans Caspar in Allstedt und hoffte dort weitere Kinder zu finden. Aber dessen Heirat war 1741. Für mich wäre die Geburt um 1742 auch wahrscheinlicher, da die Maria Catharina(*1752) trotz der 1773 21 Jahre nicht als Jungfer genannt wurde, was dann auch sehr oft zu Witwern passen würde. Aber wenn man das alles herausfinden will, muß man jeden Stein herumdrehen und gegebenfalls alle Schmidts herausschreiben und deren weitere Wege verfolgen.

Zu Schade, für mich ist das ein Fehldeutung im Heiratseintrag die sich dadurch auch weiterverbreitet hat. Auch hier und hier könnte man Schadin hineinlesen. Im zweiten Fall deutet der Index-Ersteller aber auch auf Schmidt. Der einzigste Schade den ich wahrgenommen habe, ist die Heirat 1786 die nach Groß Osterhausen führt.
Vielen Dank für deine Unterstützung. In der Taufe ihrer Tochter, meiner Ahnin, lese ich auch bei den Paten Schade/ Schadin Taufe 1774, wobei die Verwechslung manchmal mit Schmidt schon stimmt also in der Ähnlichkeit.
 
Hier vielleicht ein erstes Auftreten der Maria Catharina unter den Paten Anfang 1769 und keine Jungfer, damit wäre die Schmidt von 1752 auch eher unwahrscheinlich.

In diesem Zusammenhang hatte ich auch die Tochter von Ernst Schmidt Maria Christina *26.10.1740 in Verdacht, denn die hatte 1766 einen unehelichen Sohn. Ich weiß Catharina/Christina, aber solche Dreher gibt es ja auch immer wieder. Ich hatte heute 2 Schwestern bei einer Konfirmation wo die ältere Catharina Sophia 18 J gewesen wäre, zeitgleich hatte ich diese aber auch als Kleinkind verstorben. Die etwas jüngere Schwester Margaretha Elisabeth wäre 13 gewesen, hatte aber überlebt und sonst keinen Konf.-Eintrag.

Übrigens habe ich auch noch mal die Kommunikanten ca 1766-1774 überflogen, auch da selbst im Übergang Schmidt/Schmid nur sehr gut geschriebene Schmidt und von Schade keine Spur. Nur schade das dort die Namen der Kinder und Frauen nicht genannt werden.
 
Hier vielleicht ein erstes Auftreten der Maria Catharina unter den Paten Anfang 1769 und keine Jungfer, damit wäre die Schmidt von 1752 auch eher unwahrscheinlich.

In diesem Zusammenhang hatte ich auch die Tochter von Ernst Schmidt Maria Christina *26.10.1740 in Verdacht, denn die hatte 1766 einen unehelichen Sohn. Ich weiß Catharina/Christina, aber solche Dreher gibt es ja auch immer wieder. Ich hatte heute 2 Schwestern bei einer Konfirmation wo die ältere Catharina Sophia 18 J gewesen wäre, zeitgleich hatte ich diese aber auch als Kleinkind verstorben. Die etwas jüngere Schwester Margaretha Elisabeth wäre 13 gewesen, hatte aber überlebt und sonst keinen Konf.-Eintrag.

Übrigens habe ich auch noch mal die Kommunikanten ca 1766-1774 überflogen, auch da selbst im Übergang Schmidt/Schmid nur sehr gut geschriebene Schmidt und von Schade keine Spur. Nur schade das dort die Namen der Kinder und Frauen nicht genannt werden.
Ich habe mir alles nochmal angeschaut. Dann müsste man davon ausgehen, dass die Schmidt 1741 die richtige Taufe ist und der Pfarrer nachträglich durch die Ähnlichkeit mit Schmidt, Schade gelesen und in die Trauung dadurch Schade geschrieben hat. 100% sicher bin ich mir nicht. Im Begräbnis des Ehemanns wird sie nicht genannt Begräbnis 1795 und auch nicht im Begräbnis der gemeinsamen Tochter Begräbnis 1855. Auch in ihrer Trauung 1799 wird die Mutter leider nicht erwähnt. Vielleicht bleibt es auch einfach ein Rätsel der Zeit.
 
Was wurde eigentlich aus Christoph Block, dem Sohn des Martin?

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Ich habe mittlerweile in meinen Unterlagen nachgesehen und kann Ihnen, falls Sie die "Spur Schade" überhaupt noch weiter verfolgen möchten, sagen, daß es den FN Schade zur fraglichen Zeit (erste Hälfte des 18. Jahrhunderts) z.B. gegeben hat in:

-Allstedt
-Kreisfeld
-Hergisdorf
-Meisdorf
-Mönchpfiffel
-und weiteren Orten........
(Defacto können Sie sich z.B. sämtliche Kirchspiele im KK Eisleben und im KK Frankenhausen/Sondershausen vornehmen, um darin ggfls. fündig zu werden.)

Nur am Rande: die hier bereits besprochenen Namens-Register zum KB Beyernaumburg und der nachträgliche "Namenseintrag bei der Heirat" sind von unterschiedlichen(!) Schreibern erstellt bzw. vorgenommen worden.
Den Eintrag bei der Heirat (der zeitlich später erfolgt sein könnte(!), als die Erstellung der Register als solche) muss auch nicht zwingend ein Pfarrer / Kirchenmitarbeiter vorgenommen haben, da man in "vergangegen Tagen" noch direkt im Pfarramt in den originalen KB forschen durfte. Dabei kam es durchaus nicht selten vor, daß "wohlmeinende Forscher" zum Beispiel Familiennamen farbig unterstrichen haben, oder ihre Lesungen der Familiennamen im KB notiert haben. (Letzteres erfolgte "sehr gerne" bei schlecht lesbaren FN.)

Das hier mit hoch anzuerkennender Akribie gezeichnete Bild "Schmidt" mag mich momentan leider noch nicht wirklich überzeugen.
Möglich ist es durchaus - das möchte ich ausdrücklich sagen, aber die vielen "offenen Flanken" ............

Irgendwann werden Sie das Rätsel lösen, denn es geht ja um belegbare Forschung und nicht um das bloße, möglichst schnelle Einsammeln möglicher Vorfahren. ;)
 
Ich kann das natürlich nur bestätigen, nur das ich es eben für mich so sehe das Schmidt wahrscheinlicher ist, aber auch nicht ausschließen kann das es doch Schade ist.

Ich hatte ja schon mal geschrieben das ich KB-Lücken rekonstruiere. Da hatte ich einige Kinder einer Ackermann-Familie Bromann/Müller eingetragen und fand dann glücklicherweise im Duplikat das der Ackermann Hans Joachim Bromann 31.5.1815 Immekath verstorben ist und errechnet 25.10.1770 geboren ist.
Da der Hof Bromann auch vor der Lücke existierte trug ich diese Daten ein. Nachdem eine Zeit vergangen, fand ich dann im Zivilregister den Tod der Eltern von Hans Joachim, der Vater aus Röwitz und die Mutter aus Nesenitz stammend. Viel wichtiger war aber die Angabe das der Vater in 1. Ehe in den Hof heiratete und diese 25 Jahre währte. Damit hatte ich nun ein Problem, denn der Tod der 1. Frau und neue Heirat mußten demnach 1772/73 gewesen sein.
Um weitere Gedanken abzukürzen, ich schaute noch mal in Nesenitz und fand dort den am 25.10.1770 unehelich geborenen Sohn Hans Joachim der Anna Elisabeth Müller. Der Name des Vaters war nicht eingetragen und nun kann man auch vielfach spekulieren ob es Ehebruch des Bromann war oder ob er ihn als seinen Sohn anerkannte. Aber manche Rätsel lösen sich erst mit der Zeit und manchmal auch nur durch Zufall.

Wenn ich es richtig überblicke wird der Geburtsname der Maria Catharina Schmidt? nur in diesem Heiratseintrag 1773 original erwähnt, alle andere Nennungen beziehen sich dann auf diese Lesung(späterer Eintrag) Schade.
Ich würde generell gucken wo erscheint Maria Catharina Block ab 1773 als Patin in Beyernaumburg. Wenn sich dort eine Spur zu einer Schmidt-Familie in Beyernaumburg ergibt, würde ich auch bei Brüdern und Schwestern die nach auswärts heiraten gucken ob Block dort unter den Paten erscheint. Nebenbei kann man das natürlich auch auf Schade anwenden. Eventuell wird auswärts sogar der Geburtsname nochmal erwähnt.

Im ersten Beitrag hatte ich auf Hesse hingewiesen, das war von mir falsch gelesen. Sicher bin ich mir auch da nicht, Stehl vielleicht, im Index ist der Name Steffe. Die müssen ja auch verzogen sein.
 
Ich würde generell gucken wo erscheint Maria Catharina Block ab 1773 als Patin in Beyernaumburg.

Überhaupt gar nicht - kein einziges Mal - bis zu ihrem Tod. Das habe ich bereits geprüft. :)

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Es gibt zwar auch noch andere Kollegen / Kolleginnen, die die Lesung "Schade" in ihre Stammbäume übernommen haben.
Aber auch dort findet sich z.B. überhaupt nichts für den Sohn, Christoph Block.....
Inwieweit dort also zu dieser Familie im Detail selber geforscht wurde, kann ich nicht beurteilen.

Mein Gedanke ist weiterhin, daß Maria Catharina nicht aus Beyernaumburg stammt / dort nicht geboren wurde.

In Winkel und auch in Riestedt gibt es übrigens auch "Schade".....
 
Man sollte aber auch natürlich, wegen der relativen Seltenheit von Block in Beyernaumburg, auch auf Patenschaften des Mannes und später der Kinder achten. Hier ist übrigens der Schmiedemeister Kniesel(Kneisel), den ich ja schon 1773 auf die gedrängte Schreibweise Schmid(Schad) hinwies, wer ist da die 2. Patin?

Und hier beim Gottlieb Schmidt der Martin Block.

Mein Fazit, viele Puzzleteile sind da, man muß sie nur finden, sortieren und bewerten.
 
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