In einem inzwischen geschlossenen Thread schrieb Moderatorin Vera Nagel:
Alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen am Forum von Archion befinden sich (bildlich gesprochen) im "virtuellen Hause" von Archion und nicht in irgendeinem "luftleeren / neutralen" Raum. Für die Teilnahme am Forum von Archion gilt das Hausrecht von Archion, welches sich u.a. in den jederzeit für Alle einsehbaren "Richtlinien für die Forennutzung" ausdrückt bzw. in denselben dokumentiert ist. Und darin heißt es neben anderen Gründen: 3. Unzulässig sind insbesondere Forenbeiträge a...... die geeignet sind, dem Ansehen von Archion zu schaden...
https://www.archion.de/de/forum/threads/zensur-bei-archion.25631/#post-125257
Archion ist ein kostenpflichtiges Angebot, wodurch der Nutzer zum Kunden wird. Wenn ich - wie kürzlich geschehen - in einem Möbelhaus einen Büroschrank bestelle, dessen Türen in einer separaten Lieferung verschickt werden, und wenn diese 2. Lieferung eine Woche nach Eintreffen der 1. immer noch nicht erfolgt ist, schreibe ich eine E-Mail an den Händler. Gegebenenfalls leitet der Händler diese E-Mail an den Hersteller weiter, der mir dann mitteilt, es gäbe einen Lieferengpaß, mit einem Versand sei Anfang nächster Woche zu rechnen.
Und dennoch hat und hatte Archion zu keiner Zeit in irgendeiner Form grundlegenden Einfluß darauf, wann die an Archion beteiligten Archive (Gesellschafter) z.B. Kirchenbücher zur Onlinestellung an Archion "anliefern".
Dann wäre das zu erwartende Vorgehen doch eigentlich: Archion (in obiger Analogie: der Händler) leitet die begründete Anfrage eines Kunden zum Ausbleiben einer angekündigten Teillieferung an den Hersteller (in besagtem Thread das Landeskirchenarchiv Dresden) weiter. Wie Frau Nagel richtig schreibt, ist das ja auch im Interesse von Archion:
Wie z.B. auch hier im Archion Forum verschiedentlich nachzulesen und von Archion vielfach mitgeteilt, liegt und lag es immer im ureigenen Interesse von Archion, das verfügbare Angebot an digitalisierten, online verfügbaren Kirchenbüchern stetig zu erweitern.
Als Käufer meines Büroschranks ist mein Ansprechpartner ja auch der Verkäufer, und nicht der Hersteller oder Holzlieferant! Insofern verstehe ich Frau Nagels Bemerkung nicht:
Es ist also keine Frage OB etwas diskutiert wird, sondern WO es diskutiert wird.
Soweit der offizielle Teil... Natürlich verstehe ich Frau Nagel in Wirklichkeit sehr gut: Wer regelmäßig Christian Ehrings Satiremagazin "extra 3 - Der Irrsinn der Woche" verfolgt weiß, daß in diesem unserem Lande nicht alles so läuft, wie man es "nach gesundem Menschenverstand" erwarten würde. Es gibt in der Verwaltung strukturelle Defizite und eine alltägliche Intransparenz, journalistische Anfragen werden nicht - oder ausweichend - beantwortet. In diesem Kontext sollten wir uns hier im Forum auch immer an das Motto "Don't kill the messenger" erinnern: Frau Nagel und andere ModeratorInnen sind in ein Geflecht aus Interessen, Vorgaben und Auflagen eingebunden, ihr Job ist bei Leibe kein einfacher! Sie sind genauso Opfer struktureller Defizite wie wir als Kunden. Man würde sich eine Welt wünschen, in der Mitmenschen nicht ständig die Balance zwischen Zivilcourage und einem geregelten Einkommen wahren müßten!
Es ist traurig, daß es soweit gekommen ist, aber bei öffentlich geäußerten Meinungen muß man oft auch "zwischen den Zeilen" lesen. Und Frau Nagel wird schon ziemlich deutlich, wenn sie schreibt:
Es besteht und bestand für Niemanden (egal welcher Rechtsform) eine Verpflichtung sich als Gesellschafter bei Archion zu beteiligen und/oder dort Gesellschafter zu bleiben.
Fortgesetzte negative (öffentlichkeitswirksame) "Stimmungsmache" -im konkreten Fall: gegen Gesellschafter-, noch dazu am falschen Ort (das Archion Forum ist der falsche Ort!), könnte im theoretischen Gedankenmodell und in letzter Konsequenz ggfls. im dem Kreise zur Überdenkung getroffener Entscheidungen führen..... und wem ist dann damit gedient?
Respekt! Vielleicht hilft an dieser Stelle ein Zitat aus dem Bundesarchivgesetz:
"Das Bundesarchiv hat die Aufgabe, das Archivgut des Bundes auf Dauer zu sichern, nutzbar zu machen und wissenschaftlich zu verwerten. Es gewährleistet den Zugang zum Archivgut des Bundes unter Wahrung des Schutzes privater oder öffentlicher Belange. Dies kann auch durch Digitalisierung und öffentliche Zugänglichmachung im Internet geschehen."
Dies wird in ähnlicher Form wohl auch für andere Archive gelten, so auch für das Landeskirchenarchiv Dresden.
Archion ist aus Sicht des Kunden nicht der Hersteller, sondern der Verkäufer - besser noch: Zwischenhändler? - und daher auch nicht Objekt, sondern nur Addressat für berechtigte Kritik. Ich bevollmächtige das Archion-Team daher ausdrücklich, meine Beiträge zum Thema "Kirchenbücher aus Sachsen" an das Dresdner Archiv weiterzuleiten!
Alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen am Forum von Archion befinden sich (bildlich gesprochen) im "virtuellen Hause" von Archion und nicht in irgendeinem "luftleeren / neutralen" Raum. Für die Teilnahme am Forum von Archion gilt das Hausrecht von Archion, welches sich u.a. in den jederzeit für Alle einsehbaren "Richtlinien für die Forennutzung" ausdrückt bzw. in denselben dokumentiert ist. Und darin heißt es neben anderen Gründen: 3. Unzulässig sind insbesondere Forenbeiträge a...... die geeignet sind, dem Ansehen von Archion zu schaden...
https://www.archion.de/de/forum/threads/zensur-bei-archion.25631/#post-125257
Archion ist ein kostenpflichtiges Angebot, wodurch der Nutzer zum Kunden wird. Wenn ich - wie kürzlich geschehen - in einem Möbelhaus einen Büroschrank bestelle, dessen Türen in einer separaten Lieferung verschickt werden, und wenn diese 2. Lieferung eine Woche nach Eintreffen der 1. immer noch nicht erfolgt ist, schreibe ich eine E-Mail an den Händler. Gegebenenfalls leitet der Händler diese E-Mail an den Hersteller weiter, der mir dann mitteilt, es gäbe einen Lieferengpaß, mit einem Versand sei Anfang nächster Woche zu rechnen.
Und dennoch hat und hatte Archion zu keiner Zeit in irgendeiner Form grundlegenden Einfluß darauf, wann die an Archion beteiligten Archive (Gesellschafter) z.B. Kirchenbücher zur Onlinestellung an Archion "anliefern".
Dann wäre das zu erwartende Vorgehen doch eigentlich: Archion (in obiger Analogie: der Händler) leitet die begründete Anfrage eines Kunden zum Ausbleiben einer angekündigten Teillieferung an den Hersteller (in besagtem Thread das Landeskirchenarchiv Dresden) weiter. Wie Frau Nagel richtig schreibt, ist das ja auch im Interesse von Archion:
Wie z.B. auch hier im Archion Forum verschiedentlich nachzulesen und von Archion vielfach mitgeteilt, liegt und lag es immer im ureigenen Interesse von Archion, das verfügbare Angebot an digitalisierten, online verfügbaren Kirchenbüchern stetig zu erweitern.
Als Käufer meines Büroschranks ist mein Ansprechpartner ja auch der Verkäufer, und nicht der Hersteller oder Holzlieferant! Insofern verstehe ich Frau Nagels Bemerkung nicht:
Es ist also keine Frage OB etwas diskutiert wird, sondern WO es diskutiert wird.
Soweit der offizielle Teil... Natürlich verstehe ich Frau Nagel in Wirklichkeit sehr gut: Wer regelmäßig Christian Ehrings Satiremagazin "extra 3 - Der Irrsinn der Woche" verfolgt weiß, daß in diesem unserem Lande nicht alles so läuft, wie man es "nach gesundem Menschenverstand" erwarten würde. Es gibt in der Verwaltung strukturelle Defizite und eine alltägliche Intransparenz, journalistische Anfragen werden nicht - oder ausweichend - beantwortet. In diesem Kontext sollten wir uns hier im Forum auch immer an das Motto "Don't kill the messenger" erinnern: Frau Nagel und andere ModeratorInnen sind in ein Geflecht aus Interessen, Vorgaben und Auflagen eingebunden, ihr Job ist bei Leibe kein einfacher! Sie sind genauso Opfer struktureller Defizite wie wir als Kunden. Man würde sich eine Welt wünschen, in der Mitmenschen nicht ständig die Balance zwischen Zivilcourage und einem geregelten Einkommen wahren müßten!
Es ist traurig, daß es soweit gekommen ist, aber bei öffentlich geäußerten Meinungen muß man oft auch "zwischen den Zeilen" lesen. Und Frau Nagel wird schon ziemlich deutlich, wenn sie schreibt:
Es besteht und bestand für Niemanden (egal welcher Rechtsform) eine Verpflichtung sich als Gesellschafter bei Archion zu beteiligen und/oder dort Gesellschafter zu bleiben.
Fortgesetzte negative (öffentlichkeitswirksame) "Stimmungsmache" -im konkreten Fall: gegen Gesellschafter-, noch dazu am falschen Ort (das Archion Forum ist der falsche Ort!), könnte im theoretischen Gedankenmodell und in letzter Konsequenz ggfls. im dem Kreise zur Überdenkung getroffener Entscheidungen führen..... und wem ist dann damit gedient?
Respekt! Vielleicht hilft an dieser Stelle ein Zitat aus dem Bundesarchivgesetz:
"Das Bundesarchiv hat die Aufgabe, das Archivgut des Bundes auf Dauer zu sichern, nutzbar zu machen und wissenschaftlich zu verwerten. Es gewährleistet den Zugang zum Archivgut des Bundes unter Wahrung des Schutzes privater oder öffentlicher Belange. Dies kann auch durch Digitalisierung und öffentliche Zugänglichmachung im Internet geschehen."
Dies wird in ähnlicher Form wohl auch für andere Archive gelten, so auch für das Landeskirchenarchiv Dresden.
Archion ist aus Sicht des Kunden nicht der Hersteller, sondern der Verkäufer - besser noch: Zwischenhändler? - und daher auch nicht Objekt, sondern nur Addressat für berechtigte Kritik. Ich bevollmächtige das Archion-Team daher ausdrücklich, meine Beiträge zum Thema "Kirchenbücher aus Sachsen" an das Dresdner Archiv weiterzuleiten!