Woher kam Johann Sigmund Martin?

Ich habe auch Rauschenberg gelesen.
Beim Googeln hatte ich nur Treffer in Nordhessen - aber mit der Option "Karte" erscheint ein plausibles Dorf im Frankenwald :) Auch eine Erfahrung.
Danke euch!
 
In Oberhöchstädt heiratet 1772 der aus Rauschenberg bei Neustadt (Aisch) stammende, einzige Sohn des dort ansässigen Salpetersieders Johann Siegmund Martin. Da der Bräutigam des Ausgangsbeitrags Wittwer ist, ist es nicht komplett ausgeschlossen, dass es sich um die selbe Person handelt. Beim schnellen Blättern durch die Abendmahlsteilnehmer bin ich noch auf einen Sigmund Martin und uxor Kunigunda gestoßen (1767). U.U. lohnende Ausgangspunkte für die weitere Suche:


 
In Oberhöchstädt heiratet 1772 der aus Rauschenberg bei Neustadt (Aisch) stammende, einzige Sohn des dort ansässigen Salpetersieders Johann Siegmund Martin. Da der Bräutigam des Ausgangsbeitrags Wittwer ist, ist es nicht komplett ausgeschlossen, dass es sich um die selbe Person handelt. Beim schnellen Blättern durch die Abendmahlsteilnehmer bin ich noch auf einen Sigmund Martin und uxor Kunigunda gestoßen (1767). U.U. lohnende Ausgangspunkte für die weitere Suche:


Spannend!
Es ist plausibel, dass "dein" und "mein" Johann Sigmund Martin ein und die selbe Person waren.
Ich habe nämlich mal die KI nach dem Beruf des Salpetersieders gefragt, und das war tatsächlich ein mobiles "Handwerk" im staatlichen Auftrag:
"...weil Salpetersieder im 18. Jahrhundert eine kleine, aber extrem wichtige Berufsgruppe waren. Ohne sie hätte es weder Schwarzpulver noch funktionierende Heere gegeben.
Salpetersieder (auch: Salpeterer, Nitrirer, Niterer) waren staatlich verpflichtete Spezialhandwerker, die aus organischen Abfällen Kalisalpeter (KNO₃) gewannen – den zentralen Bestandteil von Schwarzpulver.
Sie arbeiteten im Auftrag der Landesherren, oft mit Zwangsrechten ausgestattet. In Preußen, Bayern, Franken und Österreich waren sie Teil der Kriegs- und Munitionsverwaltung..."
 
Zurück
Oben