Textergänzung, insbesondere Herkunftsort der Braut und Taufort des unehelichen Kindes

Hallo Ihr Lieben,
zunächst wünsche ich allen ein gesundes Neues Jahr.
Ich bitte um Hilfe bei nachfolgenden Text, der sich mir nicht ganz erschließt. Offensichtlich hat die Braut bereits das gemeinsame Kind vor der Trauung entbunden. Ich kann aber weder den Taufort des Kindes und auch nicht den Herkunftsort der Braut lesen. https://www.archion.de/p/0422650393/

[1758]
D. 14tn Sept:
wurde Jo. Heinrich Brand, eines vormalig
hiesigen Inwohners, Peter Brands, nachge=
laßener Sohn, mit seiner Geschwächten
Annan Elisabeth Steinmezin (welche auf den
(Eisenach),
Tage nach ihres der […] […] Kinders
(d. 5. Sept.) entbunden worden, u. der zu […]
laut Priesterl. Taufschein getaufft und
Johann Andreas genannt worden) aus […]
hausen, […] [hochfürstl. Eisenach Ober=
[Corsisterial] Verordnung selbiger schleunigst
zu copuliren mit Erlaße u. [Auflassung]
aller weiteren Kirch[…], in der Stille
in hiesiger Kirche solchen nach […]
zu seinen gegeben.
 
u. der zu Oesterbäringen
laut Priesterl. Taufschein getaufft

… aus Einod-
hausen ...

Österbäringen stimmt, aber nicht Einödhausen.
Hier habe ich den Taufeintrag des unehelichen Kindes gefunden. Hier ist der Geburtsort der Mutter mit E- oder F..delhausen angegeben. Ich finde aber keinen Ort, der passen könnte. Hat jemand eine Idee? https://www.archion.de/p/66a8d17969/

c) 5 7 br. nach Mittag nach 4 Uhr ist alhier gebohren Johann Andreas Brandt, und [….]
bey der Gelegenheit alß deßen Vater Johann Heinrich Brandt von Eckstedt, in das Amt
Rudestedt unter Sachsen Eisenachrischer Jurisdiction gehörig, bürtig alhier
wie Eisenach in das Gothaische [..hauß] eingekehrt mit Anna
Elisabetha Steinmetzin aus [Fedelhausen] bürtig, die er geschwängert
und [deßhalb] mit ihr in Eisenach vor der Obrigkeit erschienen, auch [mir]
[eins] [,,,] bisher gezögert, daß er mit derselben nach seiner
[…] bey erster Gelegenheit in seines Orthe sollte copuliret werden.
Es ist zum Gevatter oder Pathen gewehlt worden der [etzige]
Gothaische [Wirth], der […] und […] Andreas [Berlstein] den er
[…] Johann Andreas hat nennen laßen.
 
Die Kirchenbücher beginnen in Vippachedelhausen 1661
da ich dort lange gewohnt habe, kann ich hinzufügen, das der früher auch Sankt Margarethen Vippäche genannt wurde.
Das Rittergut gehörte einige Generationen der Familie zu Lichtenberg, die viele historische Unterlagen im Pfarrarchiv hinterlassen haben.
Es gibt eine Ortschronistin die sicher noch viel mehr über den Ort und die historischen Quellen weiss.
 
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