Ich sitze gerade intensiv an den Neustädter Kirchenbüchern und kann sagen: -weiler-Orte sind dort in der Region extrem selten. Das genannte Ruthmannsweiler, dazu kommen Hohlweiler und die Hohlweilermühle bei Unterlaimbach/Scheinfeld. Schon etwas weiter weg, bei Geiselwind, kenne ich Rehweiler.
Im Gunzenhäuser Raum gibt es viel mehr -weiler-Orte, zum Beispiel.
"Löblerin" ist mir im 17./18. Jh. bisher niemals als Herkunftsort begegnet - das war wohl zu der Zeit schon verschwunden als selbständiger Name. Die Zeit der Quellfassung liegt ja auch schon im 16. Jh. [posting Nr. 7 von bali].
Rößleinsdorf, das hier ja diskutiert wurde, heißt immer Rößleinsdorf (in Varianten: Rößles-/Rössels-...), aber nie Rößleinsweiler.
Hofmann (mit Varianten: Hoff-/Hof-; -man/-mann) ist ein in der Region NEA zwar nicht sehr häufiger, aber doch auch nicht ungewöhnlicher Familienname.
Ein "t" sehe ich in dem Ortsnamen nicht. Die "t" in "Hartländer" oder auch in "bürtig" haben eine deutlich weniger ausgeprägte untere Schleife.
Der Anfangsbuchstabe ist meines Erachtens in jedem Fall ein "L".
Im selben Buch auf S. 5 oben haben wir die Vornamen "Barbara" und "Burkhard" (selber Schreiber) - das "B" sieht definitiv anders aus.
Auf S. 7 oben einen "Cattun-Fabrikanten" - auch das "C" sieht anders aus.
S. 13, Nr. 9: eine Regierungs-Räthin - nein, auch die "R" sehen anders aus mit dem kleinen Schnörksel am Anfang.
Auf S. 11, Eintrag 25: ein Leonhard als Pate - das "L" ist hier ja unzweifelhaft. Und für mich identisch mit dem Anfangsbuchstaben des gesuchten Ortes.