Verbesserungsvorschlag

Liebes Archion-Team,
aus aktuellem Anlass (Sachsen-Diskussion) möchte ich hier einen Vorschlag zur Verbesserung anbringen.
Wie wäre es, wenn jedes bei Archion vertretene Archiv auf seiner Profilseite https://www.archion.de/de/alle-archive bekannt gibt, welches der nächste Kirchenkreis sein wird, der online geht, und vielleicht noch ungefähr wann dieser online gehen wird oder wann ungefähr das Archiv die Daten an Archion liefern wird.
Zum Beispiel:
Archiv ABC --> nächster Kirchenkreis XYZ --> Lieferung an Archion circa 2026.
Ich weiß, dass sich die Archive nicht genau festlegen wollen, wann eine Datenlieferung erfolgen wird. Das ist auch verständlich und in Ordnung. Aber so ein grober Anhaltswert, wann die nächste Tranche erfolgen kann und welche Daten das sein werden, das wird viele Nutzer erfreuen.
Einige Archive tun das ja bereits, die Landeskirchen Hannover, Bayern und Mitteldeutschland fallen mir spontan ein.
 
Hier mal eine unvollständige Liste von Archiven und welche Kirchenbücher als nächstes geliefert werden sollen:
Es kann den Archiven doch nicht so schwer fallen, an Archion zu melden "Wir bereiten gerade diese und jene Kirchenbücher für eine Lieferung an euch vor".
 
@maxnbg

Hallo,

und wie hilft Ihnen dieses nun weiter?

Beispiel Hannover: 1 Teil publiziert sind = das sieht man auch bei Archion
2 Teil in Vorbereitung = nutzt doch nichts, da man nicht weiß, wann die Bücher bei Archion angeliefert und wann sie hier veröffentlicht werden.

Und Magdeburg ist auch nicht besser. Die anderen Beispiele habe ich mir nicht mehr angeschaut.

Da sind die Informationen von Archion im Newsletter und auch hier besser.

Oder habe ich eine wichtige Information übersehen?

Gruß
Ursula
 
Nun ja, im Prinzip stelle ich mir es so ähnlich vor wie den Newsletter, aber eben für alle teilnehmenden Archive.
Wie oft ist hier die Frage zu lesen "Wann kommen endlich meine Kirchenbücher?" oder "Wann geht es endlich weiter mit dem Archiv XY?"
Für die Wartenden wäre es meiner Meinung nach eine Verbesserung zu wissen, erstens wann ungefähr die nächste Lieferung eines Archivs zu erwarten ist und zweitens welche Kirchenkreise/Dekanate dann geliefert werden. Dann weiß der wartende Forscher, okay meine Bücher kommen bald oder lassen noch einiges länger auf sich warten.
2 Teil in Vorbereitung = nutzt doch nichts, da man nicht weiß, wann die Bücher bei Archion angeliefert und wann sie hier veröffentlicht werden.
Doch, nutzt schon etwas, denn dann weiß ich, meine gesuchten Kirchenbücher kommen demnächst oder brauchen noch deutlich länger. Im Idealfall müsste man eine ungefähre Zeitangabe hinzufügen: "In Vorbereitung/Lieferung an Archion geplant im z.B. dritten Quartal 2026".
Ich glaube, es gibt hier viele wartende Nutzer, denen das Warten mit so einer Information leichter fällt.
 
@Joanna Ursula.
Im Projektmanagement nennt man dies Meilenstein. Diese dienen einer zuverlässigeren Planung der Arbeitspakete.
Daher kann ich mich maxnbg's Vorschlag nur anschließen.
Archion entsteht daraus ein Mehraufwand an Datenpflege, vielleicht ist es ja möglich. Das wäre natürlich prima.
 
Im Projektmanagement nennt man dies Meilenstein. Diese dienen einer zuverlässigeren Planung der Arbeitspakete.
Daher kann ich mich maxnbg's Vorschlag nur anschließen.
Archion entsteht daraus ein Mehraufwand an Datenpflege, vielleicht ist es ja möglich. Das wäre natürlich prima. Bernhard,
Bernhard,
wenn Sie ein Projekt mamagen müssen, dann ist dieses im Normalfall in einer Firma. Da kann man terminliche Meilensteine setzen, da man Einfluss auf Personal, Zeit, Mateerial, Fremdfirmen usw. hat.
Das ist aber nicht mehr so einfach, sobald es sich um einige (viele) unterschiedliche Firmen handelt. Und insbesondere, wenn es sich um evangelische Kirchengemeinden/-archive handelt. Da kann schon keine Planung durchgeführt werden, da ein akuter Personalmangel herrscht und man überhaupt nicht weiß, wann in welcher Zeit wieviele Kirchenbücher gesichtet, gescannt und geprüft werden können.
Aber ich denke, Sie wissen selbst genau, wie problematisch sich die Umsetzung eines Projektes dieser Art darstellen kann.

Aber eine Frage habe ich noch: wer soll sich denn mit den Gemeinden oder Archiven in Verbindung setzen, damit gewährleistet wird, dass alle Teilnehmer dieses Projektes jetzt Vorschläge unterbreiten, wann ihre KB an Archion geliefert werden können? Ich halte dieses für eine nicht umsetzbare Idee.

Und noch etwas: in der Sachsen-Diskussion ging es ja nicht darum, dass keine Terime genannt werden, sondern dass zur Abgabe fertige KB nicht an Archion geliefert werden. Warum auch immer.

Gruß
Ursula
 
Ich stelle es mir so vor: Wenn ein Archiv eine Lieferung an Archion weitergibt, dann schreibt das Archiv dazu, welchen Kirchenkreis es als nächstes zu liefern plant und ungefähr wann das sein könnte.
Das halte ich für einen geringen Aufwand und erfordert nicht allzu große planerische Zauberkünste :)
 
@RGaenssler
Wie oft ist hier die Frage zu lesen "Wann kommen endlich meine Kirchenbücher?" oder "Wann geht es endlich weiter mit dem Archiv XY?"
Für die Wartenden wäre es meiner Meinung nach eine Verbesserung zu wissen, erstens wann ungefähr die nächste Lieferung eines Archivs zu erwarten ist und zweitens welche Kirchenkreise/Dekanate dann geliefert werden. Dann weiß der wartende Forscher, okay meine Bücher kommen bald oder lassen noch einiges länger auf sich warten.
Eine Verbesserung im Sinne einer schnelleren Onlinestellung wäre es freilich nicht.
 
Natürlich nützt das etwas! Jetzt zum Beispiel weiß ich, dass ich regelmäßig bei Archion reinschauen sollte, weil dort bald die Kircgenbücher für meinen Scharfrichter Koch online gehen! Im Dezember gingen bei Matricula die KB für einen anderen Vorfahren online, was ich dank Ankündigung nach drei Tagen bemerkt habe und wenige Minuten später hatte ich die Taufe auch schon gefunden!

Und im Fall des ziemlich hoffnungslosen Sachsen könnte es helfen, zu entscheiden, ob ich einfach weiter warte, einen Forscher beauftrage oder eine Forschungsreise plane.

Ob und in welchem Ausmaß es umsetzbatzbar ist, müssen andere beurteilen. Ich denke, die einfachste Version (hier ist Kirchenkreis X, beim nächsten Mal kommt voraussichtlich Kirchenkreis Y) müsste eigentlich machbar sein, aber darüber hinaus will ich mir kein Urteil erlauben. Ich denke auch, dass man akzeptieren muss, dass die Seelsorge für die Kirchen Priorität hat.

Euch allen viele Grüße
Uta
 
Huch, da habe ich aus Versehen ausgelassen, dass der Scharfrichter im oben erwähnten Rathenow geboren wurde.
....weil bald? Woran ersiehst du das? KK Rathenow ist das nächste Archivberichtheft. Bisher ging die Onlinestellung immer in dieser Reihenfolge. Aber ICH bin kein Archivmitarbeiter, auch nur Archionnutzer. Und wie ich ironisch schrieb, erwarte ICH die nächste Einspielung ca. 2050. Das hat mit "bald" garnichts zu tun. Also mein Beitrag hat rein nichts mit irgend einer offiziellen Mitteilung zu tun!
Das Berliner Archiv hat ja nicht direkt mit der Seelsorge zu tun, ist ja schon ein Archiv. Und es werden nur schon lange vorhandene, teils sehr schlecht verfilmte, Microfiche digitalisiert und dann an Archion geliefert.
Aber auch dort liegt die Priorität sicher woanders. Wenn ein einzelner Mitarbeiter, der evtl. auch nicht Vollzeit arbeitet, die komplette Arbeit der Kirchenbuchstelle machen muß (z. B. gerichtliche Auskünfte für Erbfälle...) rückt die Kontrolle der Scans, der Aufbereitung für die Onlinestellung.... eben in den Hintergrund.
 
Ach Entschuldigung, das war also Zynismus. Und meint doch, was ich sage. Die Kirchenleitung wird sicher eher eine zusätzliche Vikariatsstelle schaffen als eine im Archiv. Und mit Recht, weil das ihren Aufgaben entspricht. Wenn man das ändern möchte, muss man woanders ansetzen und überlegen, wie und wo man die Mittel mobilisieren kann, um zeitweilig oder dauerhaft eine geeignete Hilfskraft zu finanzieren und herausfinden, wie man sie ins System einfügt.

Da ich selbst familiär bedingt nicht die Möglichkeit habe, mich hier ernsthaft zu engagieren, erspare ich mir weitere Reden. Ich denke halt nur, Jammern und Schimpfen bringen auch niemanden weiter. Einem Verein beitreten und dort gemeinschaftlich überlegen, was man tun kann - das könnte ein sinnvoller Anfang sein.

Allen herzliche Grüße
Uta
 
Ich habe schon vor vielen Jahren, da war Archion noch in der Anfangsphase, angeboten, z. B. bei der Sortierung nach Datenschutzfrei/noch gesperrt der Scans zu helfen, kostenlos natürlich. Das habe ich zwischendurch auch noch einmal wiederholt. Damit wäre allen geholfen damit man zumindest die freien Teilbücher einsehen kann. Es gab keine Reaktion, heißt für mich: unerwünscht. Technisch wäre das ja kein Problem das ich das sogar von zu Hause aus machen könnte. Mit Schutzvertrag wegen Datenklau u. ä. natürlich.

Viele Grüße
Martina
 
Ich habe schon bevor es Archion gab dem jeweiligen Pfarramt und auch dem Landeskirchenarchiv meine Transkriptionen zu den von mir bearbeiteten Kirchenbüchern kostenlos zur Verfügung gestellt. Es gab nie eine Rückmeldung oder Nachfrage.
Sicher liegen die Schwerpunkte im Pfarramt völlig woanders. Ich wäre als Pfarrer auch froh, wenn ich alle Kirchenbuchauskünfte an das Kirchenkreis-Archiv oder an Archion verweisen könnte, denn das gehört weder zur Ausbildung noch zu den Hauptaufgaben.
Das Archive oft unter Personal und Geldmangel leiden ist auch verständlich, denn die Kirchen können Ihre Geldeinkünfte auch nur einmal ausgeben.
Die einzige zukunftsweisende Lösung wäre, wenn wie woanders praktiziert, wenigstens die Kirchenbücher als allgemeines Kulturgut anerkannt würden und die Kosten für den Erhalt und die Pflege von der Allgemeinheit übernommen würde.
Das würde aber auch zukünftig bedeuten neben Geld ist Personal nötig, warum nicht ehrenamtlich?
 
Ich habe schon vor vielen Jahren, da war Archion noch in der Anfangsphase, angeboten, z. B. bei der Sortierung nach Datenschutzfrei/noch gesperrt der Scans zu helfen, kostenlos natürlich. Das habe ich zwischendurch auch noch einmal wiederholt. Damit wäre allen geholfen damit man zumindest die freien Teilbücher einsehen kann. Es gab keine Reaktion, heißt für mich: unerwünscht. Technisch wäre das ja kein Problem das ich das sogar von zu Hause aus machen könnte. Mit Schutzvertrag wegen Datenklau u. ä. natürlich.

Viele Grüße
Martina
sowas in der Art hab ich auch schon angeboten, ohne Erfolg
 
Ich möchte an dieser Stelle kurz ordnen, weil hier mehrere Themen ineinanderlaufen.

Der angesprochene Verbesserungsvorschlag (grobe Ankündigungen bzw. Reihenfolgen kommender Onlinestellungen) ist aus Nutzersicht nachvollziehbar. Für viele ist diese Information relevant, um zu entscheiden, ob sie warten, einen Forscher beauftragen oder eine Reise planen.

Gleichzeitig sollte man klar trennen: Der Wunsch nach mehr Transparenz richtet sich nicht gegen Seelsorge, Pfarrämter oder die personelle Situation der Archive. Es geht auch nicht um zusätzliche Erschließungsarbeit, Restaurierung oder Verzeichnung.

Thema ist ausschließlich die Übergabe bereits vorhandener, abgeschlossener Digitalisate an Archion. Diese Übergabe ist ein technischer und organisatorischer Vorgang. Andere landeskirchliche Archive praktizieren dies seit Jahren – teils auch mit Platzhaltern und sukzessiver Nachlieferung.

Vor diesem Hintergrund ist der Verbesserungsvorschlag kein zusätzlicher Arbeitsauftrag, sondern eher eine Begleiterscheinung funktionierender Übergabeprozesse. Wo regelmäßig geliefert wird, entsteht Transparenz fast automatisch; wo nicht geliefert wird, fehlen zwangsläufig auch verläßliche Ankündigungen.

Bemerkenswert finde ich in diesem Zusammenhang die hier mehrfach geschilderten, konkreten Angebote ehrenamtlicher Unterstützung, die offenbar ohne Rückmeldung geblieben sind. Das spricht weniger für ein rein personelles Problem als für strukturelle oder organisatorische Hemmnisse.

Genau dort setzt die Kritik an: nicht am Engagement einzelner Mitarbeiter, sondern an festgefahrenen Abläufen. Eine sachliche Diskussion darüber halte ich für legitim – und letztlich auch im Interesse der Archive selbst.


maxkli
 
Liebes Archion-Team,
aus aktuellem Anlass (Sachsen-Diskussion) möchte ich hier einen Vorschlag zur Verbesserung anbringen.
Wie wäre es, wenn jedes bei Archion vertretene Archiv auf seiner Profilseite https://www.archion.de/de/alle-archive bekannt gibt, welches der nächste Kirchenkreis sein wird, der online geht, und vielleicht noch ungefähr wann dieser online gehen wird oder wann ungefähr das Archiv die Daten an Archion liefern wird.
Zum Beispiel:
Archiv ABC --> nächster Kirchenkreis XYZ --> Lieferung an Archion circa 2026.
Ich weiß, dass sich die Archive nicht genau festlegen wollen, wann eine Datenlieferung erfolgen wird. Das ist auch verständlich und in Ordnung. Aber so ein grober Anhaltswert, wann die nächste Tranche erfolgen kann und welche Daten das sein werden, das wird viele Nutzer erfreuen.
Einige Archive tun das ja bereits, die Landeskirchen Hannover, Bayern und Mitteldeutschland fallen mir spontan ein.
Vielen Dank für Ihren Vorschlag und Ihr Engagement hier im Forum. Wie Sie sicher wissen, lesen wir im Team nicht jede Diskussion mit und äußern uns nur selten direkt im Forum. Dieses Forum ist dient in erster Linie dem Austausch der Community untereinander. Es ist ein Treffpunkt für Forschende, bei dem der fachliche Austausch, die gegenseitige Unterstützung sowie Rat und Tipps zur familiengeschichtlichen Forschungsarbeit im Vordergrund stehen. Ihr angesprochener Punkt ist nicht neu und wurde im Forum in der Vergangenheit bereits mehrfach thematisiert. Er liegt außerhalb unseres Einflussbereichs und kann daher nicht umgesetzt werden. Für konkrete Anliegen oder Rückfragen steht Ihnen das Archion-Team unter info@archion.de wie gewohnt gerne zur Verfügung. Vielen Dank für Ihr Verständnis und für Ihren Vorschlag.
 
Zurück
Oben