Bibliothek des Priesterseminars Speyer

- Diözesanbibliothek -
Am Germansberg 60
67346 Speyer

Leitung
Dr. Herbert Pohl
Tel.: 06232/6030-54
E-Mail: bibliothek@sankt-german-speyer.de
www.sankt-german-speyer.de

Öffnungszeiten
Mo - Fr: 10 - 17 Uhr
Sa: 9 - 13 Uhr

Bestände im Überblick
Größtenteils wuchs der Bestand der Seminarbibliothek zunächst aus Vermächtnissen der Geistlichkeit. Wertvolle Zuwendungen kamen von Johann Friedrich Heinrich Schlosser (1780 – 1851), sodann von dem Geschichtsschreiber der Speyerer Bischöfe und des Bistums, Domkapitular Franz Xaver Remling (1803 – 1873), Domkapitular Wilhelm Molitor (1819 – 1880), Pfarrer Johannes Weber (1879 – 1916), Regens Ludwig Andreas Laforet (1808 – 1879), seinem Nachfolger Regens Philipp Dhom (1829 – 1890) sowie dem Verfasser der mehrbändigen Kirchengeschichte der Pfalz Ludwig Stamer (1892 – 1977). Um 1980 erhielt die Bibliothek des Priesterseminars die Büchersammlung des ehemaligen Jesuiten Damian Hugo Philipp Graf von und zu Lehrbach (1738 – 1815) die bis dahin als Bibliotheca Lehrbach in der Ordinariatsbibliothek überdauert hatte. Sie umfasst mehr als tausend Titel des 17. – 19. Jahrhunderts.

Aus der Mainzer Dombibliothek stammt eine Sammlung liturgischer Werke. Diese waren 1825 von dem bayerischen König Max I. Joseph dem Speyerer Dom zusammen mit verschiedenen liturgischen Geräten geschenkt worden. Es handelt sich teilweise um liturgische Handschriften des 18. Jahrhunderts, so das Processionale Romano–moguntinum vom Jahre 1774 aus der 1792 zerstörten Kirche Mariagreden in Mainz, oder die fünf auf Pergament geschriebenen Mainzer Chorbücher aus dem Jahre 1777 in dem außergewöhnlich großen Format von 60 x 40 cm.

Der historische Buchbestand umfasst 19 Werke (in 26 Exemplaren) des 15. Jahrhunderts, 365 Werke (in 17 Exemplaren) des 16. Jahrhunderts, 899 Werke (in 1236 Exemplaren) des 18. Jahrhunderts. und 6183 Werke ( in 8042 Exemplaren) des 19. Jahrhunderts. Mit rd. 500 Faksimiles besitzt die Bibliothek des Priesterseminars Speyer die wohl größte private Sammlung von Faksimiles mittelalterlicher Handschriften vom 4. bis zum 18. Jahrhundert. Sie stammen aus dem Nachlass des 1998 verstorbenen Kölner Theologen, Altphilologen und Germanisten Prof. Dr. Johannes Rathofer.


Genealogisch bedeutsame Unterlagen
Seit etwa 2005 führt die Bibliothek des Priesterseminars Speyer das von Guido Nonn bearbeitete „Necrologium Spirense“ (2. Auflage 2000) als online-Datenbank weiter. Das Verzeichnis kann auf der Homepage der Bibliothek abgerufen werden Es enthält nun auch die Daten der Ordensgeistlichen, die aus dem Bistum stammten oder in ihm tätig waren. Gegenüber der gedruckten Ausgabe sind die biographischen Daten um die Wirkungsorte und Werkverzeichnisse sowie, soweit vorhanden, um Bilder der Geistlichen ergänzt. Abfragen sind nach Personen, Ordensgemeinschaften, Weihejahrgängen, Herkunfts- und Wirkungsorten sowie nach dem Gedenktag (Todestag) möglich.


Link: http://www.sankt-german-speyer.de/index.php/nekrologium-des-bistums.html