KB NRW

howerfeldt
Mitglied seit
18.01.2015

13 Beiträge

Mit Interesse habe ich vor gut einer Woche festgestellt, daß doch
tatsächlich 2 Kirchengemeinden im Kirchenkreis Tecklenburg dazugekommen sind (grün).

Ich dachte, also es geht voran.

Aber inzwischen bin ich doch sehr enttäuscht. Bei näherer Be-
trachtung ist es bislang dabei geblieben.
Von den 16 Kirchengemeinden sind doch tatsächlich für Ladbergen
von 25 Kirchenbüchern 1 Kirchenbuch (Trauungen 1813) und für
Lengerich von 22 Kirchenbüchern ebenfals 1 KB (Taufen 1851-1907)
eingestellt.
Eine weitere Beobachtung der Fortschritte lohnt sich wohl nicht.
Ich werde also mein Interesse ruhen lassen. Vielleicht tut sich
bis zum Sommer doch noch was.

libero
Mitglied seit
01.01.2015

436 Beiträge

Grau ist alle Theorie! Drum habe ich bei dem "grauslichem" Wetter auf den ersten 34 von 688 Seiten der Datei "Gesamtverzeichnis_Kirchenbuchdigitalisate.pdf"
des Landeskirchlichen Archivs der Evangelischen Kirche in Westfalen
die Zahl der Kirchenbücher mit insgesamt (etwa) 175 ermittelt.
Da 34 von 688 Seiten etwa 5 % sind, denke ich, dass meine Stichprobe groß genug ist, um die ungefähre Gesamtzahl der Kirchenbücher zu errechnen. Ich schätze den Gesamtbestand in Bielefeld (weiterhin) auf 3.500 Kirchenbücher. So viele Digitalisate könnten also bei ARCHION seit Herbst 2014 vorliegen, um für das Kirchenbuchportal importiert zu werden.
Angeblich hatte man ja schon Mitte Dezember 15 % importiert, also gut 500 von 3.500 Kirchenbüchern. Warum ich und andere nachdenkliche Nutzer am 10.03.2015 nur 450 Digitalisate zählten, ist heute eh wurscht. Bis zum sogenannten Livestart am 20.03.2015 waren es jedenfalls etwa 620 Importe. Und seitdem wurden bis gestern 96 weitere Digitalisate bereit gestellt. Das bedeutet, dass wir bei etwas über 20 % angelangt sind.
Ich erwarte bei gleichem Tempo wie in den letzten 13 Tagen ein Erreichen des für den Livestart vorgesehenen Imports von 100 % aller Bücher etwa zu Ostern im Jahr 2016. Würde man die gesamte derzeit zur Verfügung stehende Kapazität von etwa 75 Kirchenbüchern je Tag ganz allein für den Import der Bücher aus Westfalen einsetzen, so entspräche das dem 10-fachen Tempo von heute und wir könnten schon!!! ab etwa 10. Mai alle Bücher nutzen. Dies wird natürlich nicht geschehen, da auch andere Archive noch importieren wollen; es zeigt nur die Größe der vor ARCHION liegenden Aufgaben!
Warum ARCHION in Kenntnis des zum Import anstehenden riesigen Volumens von Digitalisaten verschiedener Archive nicht schon seit Wochen das Tempo zum Import verfielfachte, sondern immer noch im Schneckentempo weiter macht, das wissen vielleicht die Macher bei ARCHION - oder auch nicht. Das Zufallsprinzip erhöht allerdings auch nicht die Zahl der Importe insgesamt; es verwaltet nur den Mangel! Ich kann hier nur zum wiederholten Maße darauf hinweisen, dass der Widerspruch zwischen Anspruch und Wirklichkeit bei ARCHION bisher wohl nicht erkannt oder als irrelevant eingestuft wurde.

Ein stressfreies Osterfest wünscht
Libero

libero
Mitglied seit
01.01.2015

436 Beiträge

Zitiert von: johannes
Im Moment läuft wie bereits gesagt noch der Import an Digitalisaten. Der Import ist sehr umfangreich und dauert entsprechend lange. Bei den Beständen der Evangelischen Kirche von Westfalen ist man noch nicht angekommen.
Die Bestände aus dem Landeskirchlichen Archiv zu Bielefeld sind aber komplett digitalisiert. Sie werden demnach auch komplett verfügbar sein, sobald der Import abgeschlossen ist.

Dieser Beitrag fiel mir beim Stöbern noch einmal auf, weil er auch noch ein halbes Jahr später beim sog. Livestart am 20. März 2015 fast nichts von seinem Wahrheitsgehalt verloren hatte. Ich meine damit die Aussage: "Sie werden demnach auch komplett verfügbar sein, sobald der Import abgeschlossen ist." Vermutlich war die Bedeutung anders gemeint als ich das jetzt interpretiere, aber leider ist der Import - aus allen Archiven zusammen genommen - immer noch ein Schneckerl !!!

Heerener
Mitglied seit
16.05.2015

20 Beiträge

Das Gemecker ist nun schon einige Monate alt. Ich glaube, die meisten haben auch keinen echten Grund mehr, über die Datenlieferung in Westfalen zu klagen. Ich persönlich bin überrascht, dass aktuell überhaupt noch Digitalisate hinzukommen, da ich in meinen Forschungsgebieten (ich spreche nur von Westfalen) auf keine wesentlichen Lücken gestoßen bin. Erfreulich ist auch, dass neuerdings unter Zivilregistern (Franzosenzeit) Vormerkungen und erste Einspielungen sind. In diesem Zeitraum haben einige Kirchenbücher ja tatsächlich noch Lücken, die hiermit geschlossen werden könnten.
Vielen Dank an das Archion-Team!