Welchen Beruf hat der Vater des Bräutigams?

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thohapke
Mitglied seit
21.01.2017

32 Beiträge

Ich brauche Hilfe beim zweiten Eintrag auf dieser Seite

http://www.archion.de/p/b8d040a0f2/

3. Februar sind copuliert worden Johann Georg Öhlschlager
??? Johannes Öhlschlager, Bürger ?????? Donau(??)
auf der ??? allhier hinterlaßener ehelicher Sohn und
Catharina Wolffingerin, Daniel Wolffinger Bürger und
Bauer allhier eheliche Tochter.

Taunus01
Mitglied seit
09.04.2015

92 Beiträge

Hallo,

ich würde es wie folgt lesen:

3. November sind copuliert worden Johann Georg Öhlschlager
weyland Johannes Öhlschlager, Bürger und Bauersmann
auch des Gerichts allhier hinterlaßener ehelicher Sohn und
Catharina Wolffingerin, Daniel Wolffinger Bürger und
Bauer allhier eheliche Tochter.

Gruß

thohapke
Mitglied seit
21.01.2017

32 Beiträge

Vielen Dank!

Mit dem November hast Du natürlich unzweifelhaft Recht.
Aber "Bürger und Bauersmann auch des Gerichts" überzeugt mich noch nicht 100%ig.
Wenn ich mir den Buchstaben "G" bei "Georg" und bei "Gerichts" ansehe, dann sehen die sich nicht sehr ähnlich.
Aber natürlich kann sich der Pfarrer auch "verschrieben" haben.

Jokurz
Mitglied seit
15.09.2014

418 Beiträge

Hallo,

bei der Heirat des Johann Caspar am 29.08.1730
ist der Beruf des Vaters besser zu lesen.

Er wird als hinterlassener Sohn des Johannes Ölschläger
Bürger und Gerichtsverwandter genannt.
http://www.archion.de/p/5cc22747b9/

vnagel2004
Mitglied seit
18.12.2014

1506 Beiträge

Zitiert von: thohapke
Aber "Bürger und Bauersmann auch des Gerichts" überzeugt mich noch nicht 100%ig.
Wenn ich mir den Buchstaben "G" bei "Georg" und bei "Gerichts" ansehe, dann sehen die sich nicht sehr ähnlich.
Aber natürlich kann sich der Pfarrer auch "verschrieben" haben.

Hallo Thorsten,

da hat sich der Pfarrer durchaus nicht "verschrieben" und Wolfgang hat 100%ig Recht mit seiner Transliteration.

Gehe einfach mal auf diese Seite

http://www.suetterlinschrift.de/Lese/Kanzlei2.htm

"Das Sütterlin - Alphabet im Vergleich zu Kanzleischriften des 17. - 19. Jahrhunderts"

und sieh Dir an, auf wieviele verschiedene Arten man ein "G" schreiben kann.

Das Ganze kann man auch als PDF herunterladen (incl. der Kleinbuchstaben) und es ist beim Lesen historischer Schriften immer hilfreich.

Möge es nützen.

VG, Vera

thohapke
Mitglied seit
21.01.2017

32 Beiträge

Also gut, ihr habt mich überzeugt!
Danke an alle fürs Helfen und speziellen Dank an Vera für diese Buchstabenliste. Die kannte ich tatsächlich noch nicht.

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