Fundstücke (makabres, trauriges, erheiterndes)

guenterkonzelmann@gmail.com
Mitglied seit
15.12.2017

86 Beiträge

Könnte sein: Anna Maria und Maria Anna. Meine Tante mit Tochter und Schwiegertochter waren es 1970 auch. Finde aber 1769 nur eine Anna Maria. Werde aber weiter forschen.

Danke für den Hinweis

Franz_Ridler
Mitglied seit
03.04.2015

1714 Beiträge

Tote Unternesselbach 17.6.1597: http://www.archion.de/p/3b0ff22277/

Georg Zehlein zu Öber Neßelbach, Freytag den 17.
Junii begraben worden, welcher in das 10. Jar
ein Schadhafter Armer man gewesen. Also das
endtlich die Würmer in seinem Leib gewachsen, undt
Letzlich in seines Vatters Scheurn verschieden, Alhie
zu unttern Neßelbach bey Michael Zehlein (etc.).

KrisK
Mitglied seit
17.07.2015

270 Beiträge

"mit dem Strange vom Leben zum Tode gebracht"

Das liest sich heute fast poetisch...

http://www.archion.de/p/9fe2844d71/

KrisK
Mitglied seit
17.07.2015

270 Beiträge

"ad opera publica" verurteilt - und gestorben.

Auf der gleichen Seite. Mir schwant nichts Gutes.

http://www.archion.de/p/c21e86950f/

KrisK
Mitglied seit
17.07.2015

270 Beiträge

Aus den hübsch formulierten Zeilen quillt ja regelrecht die Entrüstung.
Aber gut, dass solche Zeiten vorbei sind.

"Diese beiden Elter waren erst das andermal verkündigt, als das Kind getauft wurde. Denn sie hatten beide! ihre Ehe auf sündliche unordentliche Weise angefangen."

http://www.archion.de/p/b65cafd3b3/

msiegle
Mitglied seit
10.01.2015

1068 Beiträge

Tod der „Frosch-Appel“ (Schopfloch, Dek. Dinkelsbühl, Bayern)
Bestattungen 1776
http://www.archion.de/p/3e7dd95e0b/

Entweder ich habe einen Knick in der Optik und mich infolgedessen grandios verlesen, oder ich habe heute einen meiner spektakulärsten Funde meiner Forscherkarriere gemacht:

d. 10. Mai

Maria Apollonia Steiherin, vulgo
FroschAppel. des Georg Leonhard
Steihers, gewesenen tagwerkers
allhier hinterlassene Tochter
stirbt d. 8. huj(us) an der Gelbsucht (?)
in einem Alter von 52. Jahren 6.
Mon. und 9. tagen. Sie hatte das
Unglück einstmals beÿ dem Wie-
sen fegen einen Froschlaich zu
trincken, worauf verschiedene
frösche verschiedener Größe
durch Vomitur von ihr gebracht
worden durch den hießigen ge
schickten Chrirurgum H(errn) Meurer (?)
da sie von solchen Zeiten immer
ein sieches Leben führte, so glaub(te?)
man, es möchte der alte frosch
noch beÿ ihr verborgen seÿn, be(ÿ?)
ihrem Todt geschahe die Anzeige
beÿ dem löbl(ichen) FraistAmt in Feucht-
wang(en) . da wurde sie dann durch
H(errn) Dr. Majer in Feuchtwang(en)
Secirt, aber nichts gefunden
als daß die ganze Galle zerris-
sen war, und die Leber ein Loch
hatte.

eggi
Mitglied seit
02.06.2015

1414 Beiträge

Zitiert von: msiegle
Tod der „Frosch-Appel“ (Schopfloch, Dek. Dinkelsbühl, Bayern)
Bestattungen 1776
http://www.archion.de/p/3e7dd95e0b/

Oh mein Gott, das ist ja echt gruselig ...

digital_ostrich
Mitglied seit
24.07.2020

2 Beiträge

Dresden, Dresden-Friedrichstadt, Matthäuskirche, Taufbuch und Bestattungsbuch 1725-1748, Blatt 320 (Permalink: http://www.archion.de/p/08ef24d7f3/ )

Auszug:
"""
Denati 1743
[...]
124. 125. Johann Hache und daß Eheweib Fr.
Anna Magdalena, geb. Hellerin, starben
beÿde d 17. Jul. jener am Schlage und da
von gehabter Lähmung, diese an Leibes-Schmertzen
wurden beÿde mit einer Leichen Predigt begraben
d 21. Jul. waren alt, jener 61. Jahr 4. Mon. weniger 5.(?) Tage; diese 58. Jahr 1. Mon. 1. Tag.
Epitaphium:
In diesem Grabe liegt ein from̅es Ehepaar,
das 36. Jahr vergnügt beÿsam̅en war.
Sie haben sich geliebt, verpfleget u. bedauert,
doch keins von beÿden hat des andren Todt betrauert.
"""

msiegle
Mitglied seit
10.01.2015

1068 Beiträge

Zitiert von: digital_ostrich

In diesem Grabe liegt ein from̅es Ehepaar,
das 36. Jahr vergnügt beÿsam̅en war. ...

Endlich mal was heiteres!
Und wie bekom̅t man denn eigentlich diesen lustigen Strich über's m?
Außer mit wegklauen (kopieren)?

Gruß,
Michael

vnagel2004
Mitglied seit
18.12.2014

2755 Beiträge

https://de.wikipedia.org/wiki/Makron